Drama an Schule in BrandenburgErzieher Philipp P. (30) wird erstochen, als er Schülerin (18) schützen will: Er ist gerade erst Vater geworden!

Nach der tödlichen Messerattacke in Gosen-Neu Zittau werden traurige Details bekannt.
Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass die getötete 18-Jährige von ihrem Ex-Freund erstochen wurde. Erzieher Philipp P. wollte der jungen Frau offenbar helfen und wurde ebenfalls getötet.
Haftantrag wegen zweifachen Mordes gestellt
Eine 18-jährige Schülerin und ein 30 Jahre alter Erzieher sind tot. Einen Tag nach der Messerattacke auf dem Schulcampus in Gosen-Neu Zittau zeichnet sich nun deutlicher ab, was hinter der Tat stecken könnte. Die Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) hat gegen Mika S. (19) Haftantrag wegen des dringenden Tatverdachts des zweifachen Mordes gestellt.

Messerattacke Gosen-Neu Zittau wohl Beziehungstat
Nach bisherigen Ermittlungen war die getötete Schülerin die ehemalige Freundin des Beschuldigten Mika S. Dem 19-Jährigen wird vorgeworfen, die Schülerin am 27. August unter anderem aus niedrigen Beweggründen getötet zu haben.
Besonders tragisch sind die neuen Erkenntnisse zum zweiten Todesopfer. Bei Philipp P. (30) handelte es sich laut Staatsanwaltschaft um einen Erzieher, der an der Schule tätig war. Nach RTL-Informationen ist er vor Kurzem Vater geworden. Er wollte die 18-Jährige schützen und soll dabei ebenfalls von dem mutmaßlichen Täter Mika S. getötet worden sein.

Täter war bislang nicht aufgefallen
Polizisten nahmen den 19-Jährigen unmittelbar nach der Tat vorläufig fest. Zu den Vorwürfen hat er sich bislang nicht geäußert. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft ist der junge Mann zuvor strafrechtlich nicht in Erscheinung getreten.
Wie genau sich die Tat auf dem Schulcampus abgespielt hat und was unmittelbar zuvor geschah, ist weiterhin Gegenstand der Ermittlungen. Weitere Details nennt die Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) mit Blick auf das laufende Verfahren derzeit nicht.
Verwendete Quellen: eigene RTL-Recherche, Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder)


