„Halt’s Maul!“: Auf schmalem Grat! Bergführer attackiert Wanderer in gefährlicher Höhe
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Ein Bergführer will offenbar unbedingt schneller sein. Er überholt einen Wanderer und drängelt sich an seiner Frau beim Abstieg vorbei. Auf den Kommentar des Wanderers hin, rastet er aus. Was dann in gefährlicher Höhe passiert, seht ihr im Video!
„Was machst du? Hey, hey bist du verrückt?"
„Benimm dich! Benimm dich! Benimm dich!"
Auf einem schmalen Grat am Großglockner auf Osttiroler Seite gerät ein Bergführer mit einem Wanderer aneinander in gefährlicher Höhe. Der Wanderer ist am 22. August mit seiner Frau unterwegs. An einer engen, anspruchsvollen Stelle wartet er bewusst, damit seine Frau die Passage in Ruhe bewältigen kann. Als ihn dieser Bergführer mit Begleitung einholt.
„Servus!"
Der Mann filmt und grüßt zunächst noch freundlich, unwissend, was ihn gleich widerfahren wird. Höflichkeit scheint dem ankommenden Bergführer hingegen nicht so wichtig zu sein. Ungeduldig drängelt er sich an dem Mann vorbei und dann sogar an seiner Frau, die gerade mitten im Abstieg ist.
„Ich denke ich gehe als Erster, oder? Hey? Hey! Ich gehe zuerst!."
„Nein! Nein! Nein!"
„Hey, bist du verrückt oder was?"
„Ich bin Bergführer, halt's Maul!".
Der Wanderer ist hörbar irritiert und verärgert über die Situation.
„Und jetzt, ich habe Stau, weil du musst erst gehen."
„Hey, was machst du? Hey!"
„Was machst du? Hey, hey, bist du verrückt? Bist du verrückt?"
„Benimm dich! Benimm dich! Benimm dich!"
„Hey, bist du verrückt?"
Auf Social Media geht das Video viral. Die UserInnen sind entsetzt.
„Die haben lebensmüde Bergführer in ihrem Verein. Bloß meiden."
„Bergführer, Bitte feuern. Danke."
„Wir erwarten eine Stellungnahme bezüglich eines Bergführers von euch, der einen anderen Bergsteiger angreift!!"
Diese liefert der Kalser Berg- und Skiführerverein.
„Der betreffende Bergführer ist kein Mitglied unseres Vereins. Dennoch übernehmen wir Verantwortung dafür, dass die Tour über unser Bergführerbüro vermittelt wurde. Wir distanzieren uns ausdrücklich von dem gezeigten Verhalten und bitten alle Betroffenen aufrichtig um Entschuldigung. Der betreffende Bergführer wurde von der weiteren Vermittlung ausgeschlossen. Sicherheit, Verantwortung und ein respektvoller Umgang am Berg stehen für uns an erster Stelle. Ein solches Verhalten dulden wir nicht."
Auf dem schmalen Grat in großer Höhe hätte diese Eskalation für alle Beteiligten auch schlimmer ausgehen können. Um so erleichternder Am Ende kommen alle unverletzt vom Berg.
