Flug LH430 war auf dem Weg von Frankfurt nach Chicago (USA)Boeing 747 von Lufthansa sendet Notsignal: Medizinischer Notfall an Bord

Alarm in der Luft!
Eine Boeing 747 von Lufthansa sendet am Donnerstagmittag (20. August) ein Notsignal. Der Jumbo mit 358 Passagieren war am Vormittag in Frankfurt am Main gestartet, sollte nach Chicago (USA) fliegen. Vor der Westküste Schottlands senden die Piloten von Flug LH430 dann das Notsignal. Die Maschine dreht scharf nach Südosten ab.
Boeing 747 will wohl zunächst nach Dublin ausweichen, nimmt dann Kurs auf Glasgow: Medizinischer Notfall

Zunächst sieht es laut dem Flugtracking-Portal Flightradar24 so aus, als wollten die Piloten nach Dublin (Irland) ausweichen. Dann ändert die gut 13 Jahre alte Boeing 747 den Kurs erneut, kreist mehrfach über dem Großraum Glasgow (Schottland). Dort landet das Flugzeug gegen 14.25 Uhr deutscher Zeit. Auf RTL.de-Anfrage teilt Lufthansa mit: An Bord gab es einen medizinischen Notfall.
Ein Sprecher der Airline: „Aufgrund der medizinisch bedingten Dringlichkeit wurde Luftnotlage erklärt, um eine priorisierte Landung zu bekommen und den Passagier schnellstmöglich einem Notarzt zuführen zu können. Die Boeing 747-8 ist sicher gelandet. Nach der Versorgung des erkrankten Passagiers und auftanken des Flugzeuges wird der Flug nach Chicago fortgesetzt.”
Flug nach Chicago und Rückflug werden am Ende gestrichen
Doch dazu kommt es nicht. RTL weiß: Die Maschine wird heute nicht mehr weiter in die USA fliegen. Lufthansa sagt dazu am Abend: „Aufgrund der langen Bodenzeit in Glasgow kann der Flug nach Chicago nicht mehr durchgeführt werden, da die Crew die gesetzlichen Dienstzeiten überschreiten würde. LH430 kehrt nach Frankfurt zurück und endet dort.” Der geplante Flug nach Chicago sowie der Rückflug wurden gestrichen. „Die Gäste werden auf alternative Flüge umgebucht. Lufthansa bedauert die außergewöhnliche Situation für ihre Fluggäste”, so die deutsche Airline zu RTL.
Erst am Montag Zwischenfall mit A380 von Lufthansa: Airbus verfehlt Landebahn
Ein Airbus A380 der Lufthansa setzte am Montagabend bei der Landung zu früh auf und beschädigte an der Landebahnschwelle die Beleuchtung. Das mit 351 Passagieren besetzte Flugzeug sei aber sicher gelandet, sagte eine Lufthansa-Sprecherin zu RTL. Reifen und Teile des Fahrwerks wurden bei dem Vorfall nach RTL-Informationen beschädigt. Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung ermittelt.
Verwendete Quellen: eigene RTL-Recherche/ Stellungnahme Lufthansa; dieser Artikel wurde aktualisiert


