Polizeieinsatz in KölnRoboter soll 16-Jährige begrapscht haben – lief alles im Livestream?

Ein Roboter als mutmaßlicher Grapscher?
Was in der Nacht zu Sonntag (11. Oktober) auf den Kölner Ringen passiert sein soll, klingt reichlich absurd, ist für eine 16-Jährige aber alles andere als lustig. Ein rund 1,20 Meter großer Roboter soll die Jugendliche am Po berührt und anzügliche Bewegungen ausgeführt haben. Jetzt ermittelt die Kriminalpolizei.
Roboter soll 16-Jährige auf Kölner Ringen belästigt haben
Ein ungewöhnlicher Vorfall mitten im Kölner Nachtleben! Ein rot-goldener Roboter hat in der Nacht zu Sonntag (11. Oktober) einen Polizeieinsatz auf den Kölner Ringen ausgelöst. Der Vorwurf wiegt schwer. Das Gerät soll sich einer 16-Jährigen von hinten genähert, sie am Gesäß berührt und anschließend Stoßbewegungen gegen ihren Körper ausgeführt haben. Ob der Roboter dabei ferngesteuert wurde, ist noch unklar.
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Wie die Polizei Köln mitteilt, hielt sich die Jugendliche zwischen 23.45 Uhr und Mitternacht gemeinsam mit ihren 17 und 18 Jahre alten Freundinnen vor einem Schnellrestaurant an der Ecke Palmstraße/Hohenzollernring auf. Dort soll sich der etwa 1,20 Meter große Roboter genähert haben. Besonders brisant ist, was während des mutmaßlichen Übergriffs passiert sein soll. Der 16-jährige Besitzer des Geräts und sein 19-jähriger Begleiter sollen die Szene gefilmt, live in sozialen Medien übertragen und sogar kommentiert haben.
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Polizei findet den Roboter im Kofferraum
Nach dem Vorfall wird die Polizei alarmiert. Wenig später treffen Einsatzkräfte die Beteiligten an der Ecke Magnusstraße/Hohenzollernring an. Von dem Roboter ist zunächst allerdings nichts mehr zu sehen. Den entdecken die Beamten schließlich im Kofferraum eines VWs. Dort hatte ihn sein 16-jähriger Besitzer aus Wegberg inzwischen verstaut.
Hier findet ihr Hilfe bei sexueller Gewalt
Sexuelle Gewalt ist ein ernstzunehmendes Thema! Solltet ihr auch betroffen sein, findet ihr Hilfe unter der kostenlosen Hotline 08000 – 116 016 oder unter www.hilfetelefon.de.
Die Polizei beschlagnahmt den Roboter kurzerhand als Beweismittel. Auch zwei Mobiltelefone der Tatverdächtigen stellen die Einsatzkräfte sicher.
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War der Roboter ferngesteuert?
Genau das wollen die Ermittler jetzt herausfinden. Noch ist nämlich unklar, wie der Roboter zum Zeitpunkt des Vorfalls funktionierte und ob jemand seine Bewegungen gezielt steuerte. Die Kriminalpolizei untersucht deshalb sowohl das Gerät als auch die möglichen Hintergründe des Geschehens.
Gegen die beiden Tatverdächtigen wird wegen des Verdachts der Beleidigung auf sexueller Grundlage ermittelt. Ob sie den Roboter tatsächlich für den mutmaßlichen Übergriff eingesetzt haben, müssen die weiteren Ermittlungen zeigen.
Verwendete Quellen: Presseportal


