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Roboter

Sind Roboter willenlose Arbeiter? Isaac Asimov und Karel Čapek waren anderer Meinung. Weitere Infos zu den Robotergesetzen, Androiden und Ärzten der Zukunft.

Als Roboter werden Maschinen bezeichnet, die einfache Tätigkeiten ausführen, die sich ständig wiederholen. Das können automatische Rasenmäher sein, die selbstständig die Grashalme stutzen. Das kann aber auch ein Androide sein, eine menschenähnliche Maschine, die im Hotel den Weg weist. Roboter erleichtern das Leben, konfrontieren die Menschen aber auch mit philosophischen Problemen.

Automaten, Androiden und Roboter: woher die Begriffe stammen

Automaten, also Maschinen, die ihre Arbeiten selbsttätig verrichten, tauchen bereits in Homers Versepos „Ilias“ aus dem 8. oder 7. Jahrhundert v. Chr auf. Hier öffneten sich die Türen des Olymp automatisch. Der Begriff Roboter ist eine Erfindung des tschechischen Malers Josef Čapek, der den Begriff „robot“ (tschechisch für Arbeit) für das Bühnenstück R.U.R. (Rossum's Universal Robots) seines Bruders Karel im Jahr 1920 erfand. Auch der Begriff Android wird zuweilen synonym für den Roboter verwendet. Das Wort leitet sich vom altgriechischen „aner“ (Mensch) und „eidos“ (Aussehen) ab. Wie Data aus Star Trek ist ein Android also eine menschenähnliche Maschine.

Isaac Asimov und die Robotergesetze

In seiner Kurzgeschichte „Runaroud“ von 1942 entwickelte der russisch-amerikanische Biochemiker und Schriftsteller Isaac Asimov seine Robotergesetze. Die Grundidee dahinter war, dass höher entwickelte Roboter sich nicht gegen die Menschen wenden sollen, weil sie möglicherweise erkennen könnten, dass sie unvollkommen sind oder irrationale Entscheidungen treffen. Auf dieser Idee der Science-Fiction basieren zum einen Filme wie „Terminator“ und „I, Robot“. Zum anderen wird auch philosophisch und soziologisch darüber diskutiert, wie die zivile und militärische Nutzung von Robotern in moralischer Hinsicht aussehen darf.

Roboter als Ärzte der Zukunft

Die moralisch gute Regel lautet: Roboter erleichtern Arbeit, nehmen sie den Menschen aber nicht weg. Dennoch haben viele Menschen Angst davor, irgendwann von Robotern und Algorithmen aus dem Arbeitsmarkt gedrängt zu werden. In China hat im Jahr 2018 der Roboter Xiaoyi als erste Künstliche Intelligenz sogar ein ärztliches Examen bestanden. Das ist jedoch kein Grund zur Panik. Wenn Roboter schwere, eintönige Arbeit verrichten, eröffnen sich für Menschen neue Perspektiven und Arbeitsplätze.