Unfall oder Mord?Vater wirft Axt auf Affen, doch tötet seinen kleinen Sohn (2)

Ein Schrei, ein Aufprall, dann Stille.
In einem Dorf in Indien endet ein Moment der Panik in einer tödlichen Katastrophe. Ein Vater will Affen mit einer Axt vertreiben – und trifft stattdessen seinen zweijährigen Sohn. Jetzt steht ein furchtbarer Verdacht im Raum: War es wirklich ein Unfall?
Er trifft seinen Sohn mit der Axt
Der kleine Aarav spielt im Garten in einem Dorf im indischen Uttar Pradesh, als plötzlich eine Horde Affen auf dem Dach seines Elternhauses erscheint. Vater Lakhan Singh sieht die Tiere, fürchtet einen Angriff – und greift zur Axt. Er rennt auf das Dach, holt aus und wirft. Doch die Axt verfehlt die Affen, trifft stattdessen seinen Sohn am Hals. Aarev bricht zusammen, blutet stark. Sein Vater bringt ihn sofort ins Krankenhaus. Doch jede Hilfe kommt zu spät. So erzählt es Aarevs Vater.
Video-Tipp: Plötzlich sind die Männer vom Erdboden verschluckt!
Jetzt steht sogar Mord im Raum
„Ich hatte Angst, dass die Affen meinen Sohn verletzen. Ich wollte sie nur verscheuchen”, meint Lakhan gegenüber dem indischen Nachrichtenunternehmen NDTV. Doch diese Version des Geschehens stellt ein Verwandter heftig infrage. Jitendra Singh, der Schwager des Vaters, erhebt schwere Vorwürfe: „Das war kein Unfall. Es war Mord”, sagt er dem Sender. Er behauptet, Lakhan habe seine Schwester Anita regelmäßig misshandelt – und Aarav töten wollen, um sie zu quälen. „Lakhan hatte einen Streit mit Anita, er schlug sie, sperrte sie ein. Am nächsten Morgen stritten sie erneut. Aarav war in den Armen seines Großvaters. Dann riss Lakhan ihn an sich, griff zur Axt – und tötete ihn”, so Jitendra. Er bekräftigt seine Theorie damit, dass der Tod des kleinen Jungen zunächst nicht einmal gemeldet wurde, sondern Aarav heimlich beerdigt wurde.
Lese-Tipp: Auf einem Campingplatz: Vater soll eigenen Sohn erstochen haben
Polizei ermittelt in alle Richtungen
Ein Nachbar liefert sogar noch eine dritte Version: „Die Affen haben Eisenstangen vom Dach geworfen. Eine traf Aarav am Kopf.” Fest steht: Das kleine Kind ist tot – und die Polizei tappt bislang im Dunkeln. Noch sei nicht klar, was wirklich geschehen ist. Die Beamten warten auf die Ergebnisse der Obduktion und forensischen Untersuchung. „Wir prüfen jede Möglichkeit, auch ein Tötungsdelikt”, erklärt ein Ermittler. Laut einem anderen Medium soll die Polizei den Tod jedoch inzwischen als Unfall eingestuft haben. (nha)































