US-Präsident Trump bei seinem Abflug aus China. Es war ein Gipfel voller großer Gesten für die Kameras, voller Harmonie, Schmeicheleien. Und was kam inhaltlich dabei raus?
An Bord der Air Force One wollen Reporter genau das wissen, wie es jetzt weitergehe im Iran-Kieg, fragt ein Reporter. Dann sagt ein Journalist der New York Times, Trump habe keine politischen Veränderungen in Teheran bewirkt. Und der schimpft los:
„Ich habe einen vollständigen militärischen Sieg errungen, aber die Fake News-Leute wie Sie berichten falsch darüber. Sie sind ein Schwindler. Wir haben einen absoluten Sieg errungen, außer für Leute wie Sie, die nicht die Wahrheit schreiben. Ich halte es eigentlich für eine Art Verrat, was Sie schreiben."
Trump steht wegen des Irakkriegs enorm unter Druck. Viele US Bürger sind sauer wegen der gestiegenen Preise. Trumps Umfragewerte im Keller. Trotz massiver Drohungen bewegt sich der Iran nicht. China könnte vermitteln, so die Hoffnung. Doch auch nach dem Trump-Xi-Gipfel gibt es keinen Durchbruch in dem Konflikt. Trump steckt in einer Sackgasse. Entsprechend dünnhäutig wirkt der US-Präsident. Und dann wagt ein BBC-Reporter auch noch nach den US-Ermittlungen zum Angriff auf die iranische Mädchenschule am ersten Kriegstag zu fragen:
„Fake BBC. Die, die mir schreckliche Worte in den Mund gelegt haben und dann zugeben mussten, dass es eine Fälschung war. Sie sind von der BBC. Das ist noch so eine Fake-Organisation."
Nach der Landung sagt Trump, die Chinareise sei ein enormer Erfolg gewesen und dann schnell weg, bevor es noch mehr kritische Nachfragen gibt.
Verwendete Quellen: Reuters, APTN, CCTV