Fünf Kilometer auf der FluchtOhne Führerschein und viel zu schnell – Verfolgungsjagd mit der Polizei endet im Graben

Was da alles hätte passieren können!
Eine Polizeistreife will in Niedersachsen einen Mann und eine Frau kontrollieren, die mit ihrem Auto zu schnell unterwegs sind. Statt anzuhalten, geben die jedoch Gas. Es dauert nicht lange, dann kracht es.

Wer saß am Steuer?

Eine spektakuläre Verfolgungsjagd ist am Montagabend (14. April) bei Georgsmarienhütte (Niedersachsen) ist mit einem Unfall zu Ende gegangen. Ein 27-Jähriger und eine 22-Jährige wurden mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht, wie die Polizei mitteilte. Die beiden hatten großes Glück: Dieser Crash hätte auch viel schlimmer enden können!

Ob er oder sie am Steuer saß, ist bislang unklar - als die Polizei eintraf, hatten die zwei das Auto bereits verlassen. Keiner von ihnen habe einen Führerschein, hieß es von der Polizei. Zudem vermuten die Beamten, dass beide unter Alkohol- oder Drogeneinfluss standen.

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Unfall nach Verfolgungsjagd bei Georgsmarienhütte

Zuvor hatten sie sich eine knapp fünf Kilometer lange Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert. Dabei waren sie mit ihrem Wagen zwischenzeitlich mit über 150 Kilometer pro Stunde unterwegs. Das Auto war einer Polizeistreife aufgefallen, weil es mit einer erhöhten Geschwindigkeit unterwegs war und mutmaßlich über Rot fuhr. Beim Abbiegen im Bereich des Zubringers zur A33 bei Georgsmarienhütte kam der Wagen dann von der Straße ab, stieß gegen eine Schutzplanke und landete im Graben.

Die Staatsanwaltschaft habe den abgemeldeten Fluchtwagen beschlagnahmt. Die Polizei schätzt den Schaden auf eine fünfstellige Summe und ermittelt unter anderem wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und fahrlässiger Körperverletzung gegen die beiden. (dpa/lha)