Der Knast-Alltag der Kindsmörderin„Date Nights“, Make-up und Restaurantbesuche: So lebt Lucy Letby im Gefängnis

Enge Freundschaft hinter Gittern.
Ausgerechnet hinter Gefängnismauern soll Lucy Letby eine enge Vertraute gefunden haben. Die verurteilte britische Kindsmörderin verbringt laut einem Bericht regelmäßig Zeit mit einer anderen wegen Mordes an einem Kind verurteilten Frau. Sogar gemeinsame „Date Nights“ sollen inzwischen zu ihrem Gefängnisalltag gehören.
Lucy Letby und Beinash Batool sind „unzertrennlich”
Während Lucy Letby den Rest ihres Lebens hinter Gittern verbringen wird, soll sie sich im Gefängnis eine ungewöhnlich enge Freundschaft aufgebaut haben. Wie der britische Mirror berichtet, ist die 35-Jährige im Frauengefängnis HMP Bronzefield inzwischen kaum noch ohne Beinash Batool anzutreffen. Die beiden Frauen sitzen wegen besonders schwerer Verbrechen an Kindern ein und sollen nahezu jede freie Minute miteinander verbringen.
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Nach Angaben mehrerer Gefängnisquellen spielen sie gemeinsam Uno und Schach, trinken Kaffee und besuchen einmal im Monat sogar gemeinsam das Gefängnisrestaurant – in einer Art „Date Night“. Dem Bericht zufolge gehen die beiden Frauen außerdem regelmäßig gemeinsam in den Gefängnis-Friseursalon. Dort soll Batool ihrer Mitgefangenen sogar Make-up auftragen und kleine Verschönerungen verpassen. Andere Insassinnen würden währenddessen aus Sicherheitsgründen den Raum verlassen müssen, um mögliche Angriffe zu verhindern.
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Eine ehemalige Gefangene behauptet gegenüber der britischen Zeitung The Sun, die beiden seien inzwischen „unzertrennlich“. Weil andere Gefangene kaum Kontakt zu ihnen suchten, hätten sie sich gegenseitig Halt gegeben. Gemeinsam würden sie überall auftauchen und sich gegenseitig den Rücken stärken.

Warum entstehen solche Freundschaften?
Für Außenstehende wirkt die Verbindung ungewöhnlich. Aus Sicht der forensischen Psychologin Dr. Ruth Tully ist sie jedoch durchaus erklärbar: „Gefängnisse sind von Natur aus isolierte Orte und Menschen sind soziale Wesen.“ Vor allem Straftäter, die wegen Verbrechen an Kindern einsitzen, würden innerhalb des Gefängnisses häufig selbst zur Zielscheibe anderer Häftlinge. Deshalb suchten sie gezielt Kontakt zu Mitgefangenen, von denen sie keine Gefahr erwarteten. „Wenn zwei Gefangene ihre Unschuld beteuern, können sie sich über das gemeinsame Gefühl verbinden, ungerecht behandelt worden zu sein.“
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Laut Mirror genießt Lucy Letby innerhalb ihres besonders gesicherten Gefängnisbereichs vergleichsweise viele Freiheiten. So soll sie mehrere Arbeitsstellen übernommen haben, regelmäßig fernsehen und ihre Freizeit unter anderem mit Kartenspielen verbringen. Aus Sicherheitsgründen werde sie auf den Gängen allerdings stets von Justizbeamten begleitet, weil andere Gefangene ihr offen mit Gewalt drohen sollen.
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Lucy Letby wurde 2023 schuldig gesprochen, sieben Neugeborene im Countess of Chester Hospital ermordet und acht weitere Babys getötet haben zu wollen. Sie erhielt eine lebenslange Freiheitsstrafe ohne Aussicht auf Entlassung. Bis heute beteuert die ehemalige Kinderkrankenschwester ihre Unschuld. Immer wieder sorgt ihr Fall in Großbritannien für Schlagzeilen – zuletzt auch wegen neuer Diskussionen über ihre Verurteilung und die Bedingungen, unter denen sie ihre Strafe verbüßt.
































