Chutou hatte 1,2 Mio. FollowerBerühmter Influencer-Hund offenbar gestohlen, geschlachtet und in Restaurant serviert
Albtraum für jeden Hundebesitzer!
Mit seinem Herrchen bereiste Border Collie Chutou (8) die Welt und begeisterte dabei Millionen Fans. Doch was mit dem Hund passiert ist, übersteigt die schlimmsten Horrorgeschichten. Während sein Besitzer im Mai auf einem Solo-Trip durch Georgien reist, soll Chutou zu Hause entführt und noch am selben Tag in einem China-Restaurant geschlachtet und gegessen worden sein.
Überwachungsvideo hält Entführung fest
Reiseblogger Guo kämpft verzweifelt um Gerechtigkeit. Acht Jahre lang war Hund Chutou sein treuer Begleiter. Gemeinsam bereisen sie ganz China und nehmen ihre Fans dabei mit. Im Mai tritt der Influencer jedoch eine Reise nach Georgien alleine an, wie die South China Morning Post berichtet. Der Border Collie bleibt zu Hause auf der Familienfarm von Guos Eltern in der Provinz Henan.
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Von dort erreicht Guo am 11. Mai die schockierende Nachricht. Sein Vater kann den Hund nicht mehr auf den Feldern der Familie finden und überprüft daraufhin die Aufnahme der Überwachungskamera. Das Video zeigt deutlich, was dem Border Collie zugestoßen ist: Zwei Männer auf einem Elektroroller nähern sich Chutou, packen ihn und rasen mit dem Tier davon!
Gekidnappt, verkauft und geschlachtet
Sofort bricht der Reiseinfluencer seinen Trip ab und kehrt nach China zurück. Auf eigene Faust macht sich Guo auf die Suche nach den beiden Entführern – mit Erfolg! Einen der beiden Männer kann der Influencer zwei Wochen später aufspüren und bietet dem Mann laut Stern eine Summe von 10.000 Yuan (ca. 1.300 Euro) an, um Chutou wiederzubekommen.
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Doch dafür ist es bereits zu spät. Wie der mutmaßliche Entführer laut South China Morning Post erklärt, habe er den Hund mit einem Streuner verwechselt und für umgerechnet 23 Euro an ein Restaurant verkauft, das auf Hundefleisch spezialisiert ist. Eine vermeintliche Verwechslung, obwohl Chutou sowohl ein Halsband als auch einen Tracker getragen hat, wie Independent berichtet.
Von Chutou ist nichts mehr da
Guo kontaktiert das Restaurant, doch auch dort ist er zu spät. Der Betreiber muss den Reiseblogger enttäuschen: Er habe den Border Collie bereits seinen Gästen serviert. Nicht mal das Fell bekam der geschockte Guo zurück: Der Metzger des Restaurants hatte es „schon vor langer Zeit in den Müll geworfen“.
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Inzwischen hat der Influencer Anzeige erstattet. Denn von dem mutmaßlichen Entführer habe er laut Stern nicht einmal eine Entschuldigung bekommen. Im Gegenteil: „Der Hund ist tot. Mach nicht so einen Aufriss. Ich habe nicht gegen das Gesetz verstoßen“, soll der Mann noch zu Guo gesagt haben.
Entführung könnte unbestraft bleiben
Damit könnte er am Ende sogar recht haben. Denn in der chinesischen Provinz Henan wird Diebstahl erst ab einem Schaden von 2.000 Yuan (260 Euro) bestraft, wie Bild berichtet. Genau die Summe, für die Guo seinen Hund 2018 ursprünglich von einem Straßenhändler gekauft hat. Sollte der Blogger aber nachweisen können, dass Chutou danach mehr wert war, könnte dem mutmaßlichen Entführer eine Gefängnisstrafe drohen.
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Das Vorurteil, dass in China Hunde gegessen werden, stimmt laut Stern nur teilweise. Jährlich werden etwa 10 Millionen Hunde für den Konsum in China geschlachtet, aber nur in bestimmten Regionen. Laut der Tierschutzorganisation „Humane World for Animals” sollen nur rund 20 Prozent der chinesischen Bevölkerung Hundefleisch essen. (okr)
Verwendete Quellen: Stern, South China Morning Post, Independent, Bild


