„Sehen Sie, was ich für eine wunderschöne Tochter hatte?”Bei Rave getötet! Mutter von Aarau-Opfer Maria (†22) spricht über ihren Verlust

Maria S. (†22) wollte sich in der Schweiz ein neues Leben aufbauen – bei den Schüssen in Aarau wurde sie getötet.
Maria S. (†22) wollte sich in der Schweiz ein neues Leben aufbauen – bei den Schüssen in Aarau wurde sie getötet.
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„Ich will wissen, wer mein Kind getötet hat!”
Bei einem Techno-Rave im schweizerischen Aarau fallen in der Nacht zu Sonntag (30. August) plötzlich Schüsse. Die 22-jährige Maria S. wird getroffen und erliegt vor Ort ihren Verletzungen. Nun erinnert sich ihre trauernde Mutter Gulmira an ihre Tochter zurück.

Gulmira trauert um ihre Tochter

„Sehen Sie, was ich für eine wunderschöne Tochter hatte?”, fragt Gulmira Israilova im Interview mit „Blick”, während sie sich Fotos ihrer Maria anschaut. „Und jetzt wurde sie mir für immer genommen.” Die 47-Jährige aus Sant’Angelo (Italien) kann noch immer nicht begreifen, warum ihre Tochter im Alter von nur 22 Jahren aus dem Leben gerissen wurde.

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In der Nacht auf Sonntag (30. August) besucht Maria den „Aarauer Rave Vol7“ auf der Pferderennbahn Schachen. Gegen 2.30 Uhr fallen plötzlich verhängnisvolle Schüsse. Maria wird tödlich getroffen. Fünf weitere Menschen werden verletzt, teilweise schwer. „Sie hat bald Geburtstag – am 26. Oktober. Dafür wollte sie nach Italien reisen, um mit mir gemeinsam zu feiern”, schildert die trauernde Mutter. Nicht die einzigen Pläne, die Maria in ihrem zu kurzen Leben hatte.

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Maria träumte von eigenem Zuhause und Familie

„Als alleinerziehende Mutter drei Kinder großzuziehen, ist eine Herausforderung”, erklärt Gulmira. Die Familie hätte es nicht einfach gehabt, Maria habe schließlich einen Neuanfang in der Schweiz starten wollen. Hier plante die 22-Jährige, die aus Atri in den italienischen Abruzzen stammt, ein eigenes Leben aufzubauen. Sie arbeitete unter anderem in der Gastronomie, suchte nach einem festen Job und träumte von einem eigenen Zuhause und einer Familie. In der Nacht zum 30. August endet dieser Traum auf dem Rave in Aarau.

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Maria wollte sich in der Schweiz ein neues Leben aufbauen.
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„Ich will wissen, wer mein Kind getötet hat!”, steht für die 47-Jährige fest. Sie will die unfassbare Tat verstehen. Doch was bleibt, sind der Verlust und die Erinnerung.

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„Maria war für ihr Alter enorm reif. Gleichzeitig hatte sie etwas Verspieltes, Kindliches”, erinnert sich Gulmira. Nun plant sie die Überführung und die Beerdigung ihrer ältesten Tochter. Maria habe Technomusik geliebt. Für die trauernde Mutter steht daher fest: „An ihrer Beerdigung wird Technomusik laufen. Maria soll so verabschiedet werden, wie sie auf dieser Welt gefeiert hat.” (dbr)

Verwendete Quellen: Blick