Tochter Madison ist erst fünf Monate alt Erin (32) wird an ihrem ersten Arbeitstag nach der Babypause am Times Square erstochen

Dieser Tag sollte für Erin Piacenti ein Neuanfang werden.
Fünf Monate nach der Geburt ihrer Tochter Madison kehrt die 32-jährige Managerin der Bank of America in ihren Job zurück. Doch auf dem Weg durch Manhattan wird die junge Mutter plötzlich mit einem Messer angegriffen – wenig später ist sie tot.
Erin Piacenti überlebt ersten Arbeitstag nach der Babypause nicht
Fünf Monate zuvor geht für Erin Piacenti ihr größter Wunsch in Erfüllung: Sie und ihr Ehemann Frank bekommen ihr erstes Kind. Tochter Madison sei ihr größtes Glück gewesen, schreibt die Familie später in einem Spendenaufruf. Mutter zu werden, sei Erins Lebenstraum gewesen.
Am 31. August beginnt für Erin ein neuer Abschnitt. Nach fünf Monaten zu Hause macht sich die 32-Jährige erstmals wieder auf den Weg zur Arbeit bei der Bank of America. Sie ahnt nicht, dass sie an diesem Tag nicht mehr zu ihrer Familie zurückkehren wird.
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Am Times Square wird Erin plötzlich mit einem Messer angegriffen
Es ist kurz vor 16.30 Uhr, als Erin am Times Square unterwegs ist. Dort befindet sich zu diesem Zeitpunkt auch eine 49-jährige Frau, die laut New Yorker Polizei zwei große Messer bei sich hat. Dann geht alles erschreckend schnell: Die Frau greift Erin laut Polizei offenbar völlig unvermittelt an und sticht ihr in den Bauch. Zwischen den beiden Frauen habe es zuvor keinerlei Verbindung gegeben, berichtet People unter Berufung auf die Ermittler. Die Polizei spricht von einer zufälligen Attacke.
Erin wird nach dem Angriff schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Doch die Ärzte können die 32-Jährige nicht mehr retten. Sie stirbt an ihren Verletzungen. Zurück bleiben ihr Ehemann Frank und die gemeinsame fünf Monate alte Tochter Madison.
Erin war gerade aus dem Urlaub zurück
Erin hatte Politikwissenschaft an der University of Pennsylvania studiert, wie ihre Familie mitteilt, und später ihr Jurastudium an der Fordham University mit Auszeichnung abgeschlossen. Nach mehreren Jahren bei der Kanzlei Davis Polk arbeitete sie zuletzt als Managerin bei der Bank of America. Doch für ihre Angehörigen seien diese beruflichen Erfolge nur ein kleiner Teil dessen gewesen, was Erin ausmachte. Sie erinnern sich vor allem an eine liebevolle Tochter und Schwester, treue Freundin, Partnerin – und hingebungsvolle Mutter.
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Erst in diesem Sommer hatten Erin und Frank ihren zweiten Hochzeitstag gefeiert. Wenige Tage vor ihrem Tod war die Familie außerdem von einem gemeinsamen Roadtrip zurückgekehrt. Laut dem Magazin People waren die beiden erst vor Kurzem von ihrer Wohnung in New York in ein eigenes Haus in Chester im US-Bundesstaat New Jersey gezogen. Dort wollten sie sich mit Madison ein gemeinsames Leben aufbauen.
Familie sammelt für die Zukunft von Erins Tochter Madison
Franks Schwager Shray hat in Absprache mit Erins Angehörigen eine GoFundMe-Kampagne ins Leben gerufen. Gesammelt wird für Madison: Das Geld soll direkt an ihren Vater Frank gehen und die kleine Tochter der Getöteten auf ihrem weiteren Lebensweg unterstützen.
Umgerechnet mehr als 641.000 Euro sind bereits zusammengekommen. Die Familie schreibt, das Mädchen solle umgeben von Angehörigen, Freunden, Geschichten und Erinnerungen aufwachsen, durch die es erfahren könne, was für ein Mensch seine Mutter war.

Fremde Mutter will sogar Muttermilch für Madison spenden
Wie sehr das Schicksal der Familie auch völlig fremde Menschen bewegt, zeigt ein Kommentar unter der GoFundMe-Kampagne. Eine Frau namens Krista, die selbst vor vier Monaten ein Kind bekommen hat, bietet an, ihre Muttermilch für Madison zu spenden. Sie könne sich nicht vorstellen, welchen Schmerz Erins Familie gerade durchmache, schreibt die Frau und spricht den Angehörigen ihr Mitgefühl aus.


