Nur 0,5 mm retteten sie vor dem Tod! Nasenpiercing zerfetzt beinahe Aorta von TikTokerin

„Ich dachte ehrlich gesagt: Ich werde sterben,“  sagt Monica Deyanira.
„Ich dachte ehrlich gesagt, ich werde sterben“, sagt Monica Deyanira.
Jam Press/Split

Die 26‑Jährige schrieb schon ihren Abschiedsbrief!
TikTokerin Monica Deyanira Cabrera Barajas wäre beinahe gestorben, nachdem sie unbemerkt ihren Nasenring eingeatmet hatte. Der Ring landete in ihrer Lunge – nur einen halben Millimeter von ihrer Aorta, der Hauptschlagader des Körpers, entfernt. Mehrere Monate lang trug sie den Ring dort.

Monica ging es zunehmend schlechter

Die Influencerin aus Mexiko bemerkte zunächst nicht, dass der Ring fehlte, da sie zu Hause viele Nasenringe besitzt. Doch bald begann sie sich unwohl zu fühlen und entwickelte einen chronischen Husten. Als Monica dann zum Arzt ging, folgte der Schock: Ein Radiologe entdeckte das Metallobjekt in ihrem Körper – nur etwa einen halben Millimeter von ihrer Aorta entfernt. Monicas Vermutung: Sie habe das Piercing beim Schlafen eingeatmet.

Das Metallobjekt befand sich nur etwa einen halben Millimeter von der Aorta entfernt, der Hauptschlagader des Körpers.
Das Metallobjekt befand sich nur etwa einen halben Millimeter von der Aorta entfernt, der Hauptschlagader des Körpers.
Jam Press

Aufgrund der komplizierten Lage war die Operation eine heikle Angelegenheit. „Es dauerte schließlich eine Stunde und 20 Minuten und sie konnten es immer noch nicht entfernen, weil es mit meinem Körper verwachsen war“, sagt sie. Bei einem Folgetermin einige Tage später konnte das medizinische Team das Objekt dann entfernen. „Die Wahrheit ist, dass ich ohne Operation wahrscheinlich an einem Lungenkollaps gestorben wäre“, sagt Monica.

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Vor der Operation schrieb sie sogar einen Abschiedsbrief: „Ich will nicht lügen, in der Nacht vor der Operation schrieb ich einen Abschiedsbrief, weil ich so große Angst vor dem Sterben hatte.”

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Aufruf zu mehr Achtsamkeit

„Ich liebe Piercings und mein Septum-Piercing hat mir wirklich gut gefallen, aber in meinem Fall würde ich es mir nicht noch einmal stechen lassen”, sagt sie. Das wünsche ich niemandem.“

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Monica möchte mit ihre Geschichte zu mehr Achtsamkeit mit Schmuck aufrufen. „Diese Geschichte soll weder Angst vor Piercings schüren noch sie verteufeln, sondern lediglich zu Vorsicht mahnen und das Bewusstsein dafür schärfen, dass so etwas passieren kann.“

Verwendete Quellen: Jam Press