Neue Studie sorgt für AufsehenOzempic verändert unser Einkaufsverhalten

Euer Kassenbon verrät euch!
Forscher entdecken jetzt: Die Abnehmspritze verändert nicht nur den Körper, sondern auch das Kaufverhalten im Supermarkt. Wer Mittel wie Ozempic oder Wegovy nutzt, kauft messbar anders ein. Wie stark die Spritze unseren Einkauf beeinflusst, seht ihr im Video.

Plötzlich Gesünderes im Einkaufswagen

Eine Studie aus Kopenhagen stellt deutliche Unterschiede zwischen Menschen mit Abnehmspritze und Menschen ohne Spritze fest. Der Inhalt des Einkaufswagens verändert sich sichtbar. „Da hat man festgestellt, dass weniger zuckerhaltige Dinge gekauft wurden, weniger hochverarbeitete Lebensmittel und mehr Proteine“, erklärt Diabetologe Dr. Stephan Martin im Gespräch mit RTL.

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Kalorienreiche Snacks landen rund zehn Prozent seltener im Wagen. Und nicht nur die Figur profitiert: Menschen mit Abnehmspritze geben laut den Forschern etwa fünf Prozent weniger Geld für Lebensmittel aus.

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Die Spritze als Hunger-Bremse im Kopf

Laut Experten liegt die Erklärung dafür nicht im Willen und der Disziplin, sondern im Gehirn. „Das Belohnungszentrum wird durch diese sogenannten Abnehmspritzen unterdrückt”, meint Dr. Stephan Martin. Das bedeutet: Der typische Heißhunger-Reiz bleibt aus. „Wenn man einkaufen geht und man hat Hunger, kauft man ja auch andere Dinge, als wenn man nicht Hunger hat. Wenn man diese Spritze nutzt, hat man gar nicht mehr so dieses Verlangen danach.”

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Doch die neue Leichtigkeit im Supermarkt könnte ein jähes Ende finden, sobald die Nadel abgesetzt wird. Dr. Stephan Martin warnt davor, den Erfolg allein der Abnehmspritze zuzuschreiben: „Die Menschen oder der überwiegende Teil nehmen auch wieder Gewicht zu, wenn man die Spritze absetzt.” Nach etwa anderthalb Jahren werde häufig wieder das Ausgangsgewicht erreicht. Wahre Veränderung geht eben nur durch den Kopf und eine bewusste Ernährungsumstellung – und nicht nur durch die Spritze. (nha)

Verwendete Quellen: eigene RTL-Recherche