Augen-OP zerstört ihr LebenNasrin kann ihr Auge nach versauter Beauty-OP nicht mehr schließen
Sie wollte schöner sein, jetzt verlässt sie kaum noch das Haus.
Eine eigentlich routinemäßige Lidstraffung endet für Nasrin V. im Desaster. Statt eines frischen Blicks kämpft die 41-Jährige heute mit den Folgen des Eingriffs. Vor Gericht sucht sie nun nach Gerechtigkeit. Worauf ihr bei solchen Operationen achten solltet, seht ihr im Video.
„Jetzt ist meine Schönheit für immer weg”
Die Vorwürfe wiegen schwer: ein angeblich steriler OP, falsch gesetzte Nähte und sogar eine vermeintliche Ärztin ohne Zulassung in Deutschland. Für Nasrin V. sind sie bittere Realität. Seit dem Eingriff kann sie ihr linkes Auge nicht mehr richtig schließen. Die Folgen gehen aber weit über das Körperliche hinaus. „Ich bin immer zu Hause. Ich habe eine große Depression”, meint sie im Gespräch mit RTL. Der Traum vom perfekten Augenaufschlag ist für sie geplatzt. „Jetzt ist meine Schönheit für immer weg.”
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Eine weitere Operation muss folgen, um ihr Auge zumindest teilweise zu retten. Die beiden von ihr beschuldigte vermeintliche Ärztin Sara B. und Arzt Arian T. stehen jetzt vor Gericht. Sie bestreiten alle Vorwürfe. Ein Urteil wird Mitte April erwartet.
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Viele Frauen betroffen
Nasrin ist kein Einzelfall. Auch Nuria lebt zurückgezogen und versteckt ihre Augen hinter einer Sonnenbrille, weil sie ihr Lid nicht mehr richtig schließen kann. „Dieser Arzt hat mir ohne Rücksprache Muskel entfernt, der ums Auge läuft. Und der Muskel ist essenziell für den Lidschluss”, sagt die 31-Jährige. Ein ähnliches Schicksal trifft Jay. Auch sie vertraut auf gute Online-Bewertungen und zahlt einen hohen Preis: „Die Unterlider haben sich nach außen gewölbt. Das heißt, mir wurde zu viel Haut weggeschnitten, zu viel Muskel.“

Genau solche Fälle sieht Chirurg Dr. Hüseyin Aral immer wieder. „Das, was wir am meisten sehen, ist, dass zu viel Gewebe entfernt wurde aus der Motivation heraus, das ganz toll zu machen”, erklärt er. Sein Rat: Nicht blind Bewertungen im Netz vertrauen, sondern vor der OP mehrere Ärzte konsultieren. Empfehlungen aus Fachkreisen seien oft verlässlicher. (nha)
Verwendete Quellen: eigene RTL-Recherche





































