Mutter des toten Jungen: „Ich habe stundelang geschrien"Zehnjähriger erschießt Gleichaltrigen, weil er beim Radrennen verliert

Was für ein sinnloser, trauriger Tod.
Ein zehnjähriger Junge wird von einem Gleichaltrigen erschossen. Keith, genannt „KJ“ stirbt wegen einer Lappalie, weil der andere Junge ein schlechter Verlierer ist. KJ wird durch eine gestohlene Pistole aus dem Leben gerissen, die der Vater des kleinen Täters offen herumliegen lässt. Der entsetzliche Vorfall ereignete sich am vergangenen Samstag (30.12.) nahe der Stadt Sacramento im US-Bundesstaat Kalifornien.
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Tatwaffe findet das Kind in Vaters Auto, als es ihm Zigaretten holen soll

US-Medien zufolge liefern sich KJ und der andere Junge mit weiteren Kindern ein Radrennen. Der andere Junge sei wütend gewesen, weil er nicht gewonnen habe. Eskaliert sei die Situation, als der Vater des Jungen ihn zu seinem Auto schickte, um Zigaretten zu holen. Dabei habe das Kind die geladene Pistole im Handschuhfach des Autos gefunden. Laut Staatsanwaltschaft kehrt der Junge mit der Waffe zurück und feuert auf KJ. Dabei soll er gesagt haben: „Siehst du, ich habe dir gesagt, dass mein Vater eine Waffe hat.“
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Im US-Sender NBC beschreibt KJs Mutter das Geschehen. Sie habe ihren Sohn blutend am Boden liegen sehen, sagte Britanni F. dem Sender. „Ich habe stundenlang geschrien, nachdem ich mein Kind auf diesem Boden gesehen habe, weil ich einfach gesehen habe, dass es keine Chance hatte.“ Ein Nachbarskind, das bei dem Rennen dabei war, habe ihr erzählt, was passiert sei.
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Die Polizei nimmt den 10-jährigen Schützen wegen Mordverdachts fest. Sein Vater Arkete D. wird wegen unerlaubten Waffenbesitzes und Beihilfe zu einem Verbrechen verhaftet. Außerdem soll er versucht haben, die Tatwaffe zu verstecken, indem er sie in einen Mülleimer warf. Ein Gericht ordnet an, dass er im Gefängnis bleiben muss und lehnte eine Kaution ab.
„Alleinige strafrechtliche Verantwortung liegt ausschließlich bei dem Verdächtigen"

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Zur Anhörung des Mannes kommt Britanni F. zum Gericht, erhebt schwere Vorwürfe. „Ich bin hier, weil ich sicherstellen will, dass es Gerechtigkeit für das gibt, was meinem Sohn angetan wurde.“ Sie werde Druck machen, „weil das nicht in Ordnung ist und nicht akzeptiert werden kann. Es muss etwas unternommen werden", so die empörte Frau. Arkete D. unterstellt sie: „Er hat meinem Baby überhaupt nicht geholfen, wissen Sie? Es ist einfach so kalt."
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Die Polizei bestätigt, dass D. ein vorbestrafter Krimineller ist, der keine Waffe besitzen durfte. Die Pistole sei 2017 als gestohlen gemeldet gewesen, so ein Sprecher. Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft sagt: „Die alleinige strafrechtliche Verantwortung für den Tod des Kindes liegt ausschließlich bei dem Verdächtigen."
USA: Tote und Verletzte durch Schusswaffen sind trauriger Alltag
Tote und Verletzte durch Schusswaffen sind in den Vereinigten Staaten trauriger Alltag. In den wenigen Tagen dieses Jahres kamen bereits 126 Menschen in den USA durch Waffengewalt ums Leben, 266 wurden verletzt. Dabei handelt es sich um Verbrechen, Unfälle und Notwehr, Suizide sind in dieser Zahl nicht berücksichtigt. (Quelle: gunviolendearchive.org). Statistisch betrachtet starben in den vergangenen Jahren jeden Tag 55 Menschen durch Schusswaffen. (uvo)


