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Ukraine-Krieg: Frau bricht Kontakt zu ihrer Mutter ab, weil die Putin unterstützt

Wenn der Feind plötzlich in der eigenen Familie ist

Ukraine-Krieg: Frau bricht Kontakt zu ihrer Mutter ab, weil die Putin unterstützt

Mutter ist für Putin: Ukrainerin bricht den Kontakt ab Wenn der Feind in der eigenen Familie ist
01:13 min
Wenn der Feind in der eigenen Familie ist
Mutter ist für Putin: Ukrainerin bricht den Kontakt ab

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von Annika Begiebing und Marisa Caligiuri

Was tun, wenn der Feind plötzlich in der eigenen Familie ist? Stellen Sie sich vor, Sie befinden sich in der schlimmsten Situation Ihres Lebens und ausgerechnet dann fällt Ihnen der wichtigste Mensch in den Rücken. Stasia Rovinoska ist das mit ihrer eigenen Mutter passiert. RTL-Moderatorin Annika Begiebing hat die junge Ukrainerin, die mit ihrer Familie nach New York geflüchtet ist, in der vergangenen Woche besucht. Im Video können Sie sich ansehen, wie Stasia für einen Neuanfang kämpft und ihren drei Kindern ein Vorbild sein möchte. So, wie ihre Mutter es bis zum Beginn des Kriegs in der Ukraine auch für sie war.

Ukraine-Konflikt: Krieg treibt Mutter und Tochter auseinander

Vor dem Krieg moderiert Stasia Rovinoska ein ukrainisches Mittagsmagazin. Zusammen mit ihrer berühmten Mama ist sie das beliebteste Mutter-Tochter-Duo des Landes. Die beiden hatten schon immer eine enge Bindung zueinander. Stasia glaubte einst, dass dies ein unzertrennlicher Bund für immer sei. Aber dann kam der Krieg.

Sie entwickeln sich jeweils in völlig verschiedene Richtungen. Denn, Stasias Mama spricht sich plötzlich öffentlich mit einem Video für Putin aus. Behauptet, der Krieg ginge von den Ukrainern selbst aus, der russische Machthaber würde die Eskalationen bloß verhindern wollen. Die 29-Jährige ist schockiert, denn sie ist ganz anderer Ansicht.

Stasia Rovinoska ist erschüttert, wie ihre Mutter über den Ukraine-Krieg denkt

Während ihre Mutter ein Putin-freundliches Video postet, sitzt Stasia mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in einem Bunker, sucht Schutz vor russischen Bomben. Sie kann nicht nachvollziehen, wie ihre Mutter so eine grausame Situation gutheißen kann. „Der Krieg hat die Masken der Menschen fallen lassen“, glaubt Stasia. „Es geht um Kinderleben. Kinder werden getötet und auch die Eltern dieser Kinder werden getötet“, sagt sie.

Die Dreifach-Mutter kann nicht verstehen, dass ihre eigene Mutter so etwas verteidigen oder rechtfertigen kann. Zu ihrer Mama will sie deshalb keinen Kontakt mehr. „Ich habe sie aus meinem Leben verbannt. Mir tut es leid, dass sie meine Mutter ist“, so Stasia Rovinoska im RTL-Interview. Die 29-Jährige baut sich jetzt mit ihrem Mann und ihren Kindern in New York ein neues Leben auf und hofft auf eine Zukunft, wo alle in Frieden miteinander leben können.