Wer nichts tut, muss blechen

PayPal führt Strafgebühr ein

Wer sein PayPal-Konto zu selten nutzt, muss bald eine Strafgebühr zahlen.
© dpa, Felix Kästle, lix wst

22. Oktober 2020 - 12:22 Uhr

PayPal-Gebühr für Inaktivität

Sicheres Bezahlen beim Online-Shopping oder die schnelle Überweisung an Freunde – für viele ist PayPal da die erste Wahl. Es ist ja auch so praktisch: Einfach Konto erstellen, mit wenigen Klicks Geld überweisen oder empfangen und das auch noch kostenlos. Bisher! Denn wer einfach nur ein Konto angelegt hat und es kaum nutzt, wird nun zur Kasse gebeten.

Wer muss die PayPal-Gebühr zahlen?

Überweisen einem Freunde Geld über PayPal, wird dieses auf dem PayPal-Konto zwischengelagert, bis man es selbst davon abbucht oder weiterverwendet. Wer nun Geld auf seinem PayPal-Konto hat, das Konto aber seit 12 Monaten oder länger nicht nutzt, für den wird ab dem 16. Dezember 2020 die Strafgebühr von 12 Pfund fällig, wie die britische Zeitung "Evening Standard" berichtet.

Laut dem österreichischen "Der Standard" soll die Gebühr für alle PayPal-Nutzer fällig werden und würde dann außerhalb von Großbritannien ebenfalls rund 12 Euro entsprechen. Allerdings ist sie bisher nicht für österreichische und deutsche Konten geplant. Ob sie noch kommt, ist bislang unklar. 

Wie kann man die Gebühr umgehen?

Wer kein Guthaben auf seinem PayPal-Konto hat, muss auch nicht zahlen. Wer weniger als 12 Pfund bzw. 12 Euro auf seinem Konto hat, bei dem wird entsprechend weniger Geld abgebucht. Wer aber auf Nummer sicher gehen möchte, muss sich nur vor dem 15. Dezember 2020 mal wieder bei PayPal einloggen, Geld senden, abbuchen oder empfangen und so die Inaktivität aufheben. Einem Unternehmenssprecher zufolge sollen betroffene Nutzer allerdings auch 60 Tage, 30 Tage sowie eine Woche vor Ablauf der Frist eine Nachricht erhalten.

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