Aiden F. (14) wird in Florida nach Erwachsenenstrafrecht angeklagt

Tristyn (13) wurde mit 114 Messerstichen von ihrem Killer (14) getötet - nun äußern sich erstmals ihre Eltern

Tristyn (13) wurde mit 114 Messerstichen getötet Aiden F. (14) wird in Florida angeklagt
03:39 min
Aiden F. (14) wird in Florida angeklagt
Tristyn (13) wurde mit 114 Messerstichen getötet

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Der schreckliche Tod der erst 13-jährigen Tristyn B. aus Jacksonville sorgte im vergangenen Jahr für große Bestürzung. Zum einen weil die Schülerin auf bestialische Art und Weise erstochen worden war, zum anderen weil der mutmaßliche Täter selbst kaum älter war als sie. Ein Jahr später äußern sich die Eltern nun erstmals zum tragischen Verlust ihrer Tochter.

Nach Tod von Trystin B.: Aiden F. angeklagt wie ein Erwachsener

„Als Familie sind wir weiterhin am Boden zerstört und von Trauer über den Verlust von Tristyn überwältigt“, erklären Tristyns Mutter und ihr Vater. „Mit der Zeit lernen wir, damit umzugehen, diesen Verlust weiterzutragen. Wir schöpfen unsere größte Kraft aus unserer Liebe zu Tristyn und versuchen, ihr Andenken im Einklang mit ihrem Geist zu ehren.“

Der Prozess gegen den mittlerweile 15-jährigen Aiden F. soll im November beginnen. Angeklagt wird der Schüler trotz seines jungen Alters wie ein Erwachsener – weil seine Tat so unglaublich brutal war.

Noch mehr Infos: 13-Jährige mit 114 Messerstichen getötet - Killer (14) nach Erwachsenen-Recht angeklagt

Jacksonville (USA): Tristyn B. wurde brutal getötet

Polizeifoto
Aiden F. kurz nach seiner Festnahme.

114-mal stach der damals 14-Jährige im vergangenen Jahr auf die junge Cheerleaderin ein, die Polizei zählte 35 Wunden an Kopf und Hals sowie 49 weiteren an den Armen. Das Tatmesser steckte noch in Tristyns Kopf, als die Teenagerin gefunden wurde.

"Das ist eine traurige Entscheidung“, sagt der zuständige Staatsanwalt zur Entscheidung, Aiden F. nach Erwachsenenstrafrecht anzuklagen. „Aber nachdem was passiert ist, war uns klar, dass es nicht nur angemessen ist, ihn wie einen Erwachsenen anzuklagen, sondern sogar die einzig richtige Entscheidung."

Aiden F.: "Hey Leute, hat jemand Tristyn in letzter Zeit gesehen?"

Im Verhör soll Aiden F. zugegeben haben, dass er versucht hatte, Tristyn in einem Wald zu küssen. Als sie ihn zurückwies, habe er "wie von Sinnen" auf sie eingestochen, so der Teenager gegenüber den Polizisten.

Reue zeigte der damals 14-Jährige keine. Nach seiner Festnahme verschickte er noch Aufnahmen aus dem Polizeiauto und machte Scherze, schrieb: "Hey Leute, hat jemand Tristyn in letzter Zeit gesehen?" Die Szene sehen Sie oben im Video.

In einem halben Jahr wird sich Aiden F. vor Gericht für die schreckliche Tat verantworten müssen. Ihm drohen mehrere Jahrzehnte Haft. (jda)