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Karinas Vater wird leben: Bernhard hat seine Stammzellenspende erhalten!

Was für eine tolle Nachricht!

Karinas Vater wird leben: Stammzellspender für Bernhard Dove gefunden

Karina Dove und ihr Vater Bernhard, für den sie aktuell einen Stammzellenspender sucht, da er an akuter Leukämie erkrankt ist.
Ein starkes Team: Karina und ihr geliebter Papa Bernhard.
Karina Dove

Gute Neuigkeiten für Karina Dove und ihren Vater Bernhard

Es muss ein unglaubliches Gefühl in Karina, ihrer Familie und vor allem in ihrem Papa ausgelöst haben, als es vor kurzem hieß: Herr Dove, wir haben einen Stammzellenspender für Sie gefunden! Wirklich wahr: Die Transplantation ist erfolgt, Vater Bernhard wird leben.

Nichts als Dankbarkeit für diese schwere Zeit

In einen unermüdlichen Kampf hat sich Karina Dove Ende Juli begeben. Wenige Wochen zuvor erhielt ihr geliebter Papa Bernhard die Schock-Diagnose Akute Leukämie. Dass die 35-Jährige jegliche Hebel in Bewegung setzen wollte, um ihrem Vater zu helfen, war für sie sofort klar. Mithilfe der DKMS und der DSD (Deutsche Stammzellenspenderdatei) sowie vielen örtlichen Helfern, Freunden und ihrem Lebensgefährten machte Karina sich auf die Suche nach einem geeigneten Stammzellenspender. Denn: Sie war nicht bereit, ihren Vater kampflos aufzugeben und ihn an den Blutkrebs zu verlieren. Jetzt hat Bernhard die unumgängliche und lebensnotwendige Stammzellentransplantation erhalten. Dass sich nun hoffentlich alles zum Guten wendet, ist ein unbeschreibliches Gefühl. Vor allem all denjenigen, die während dieser schlimmen Zeit an ihrer Seite standen, ist Karina einfach nur dankbar, wie sie RTL verrät.

Die Wendung zum Guten: "Man traut sich kaum, zu euphorisch zu sein"

„Vom Tag der Diagnose bis zur Transplantation waren es jetzt genau acht Wochen“, erzählt Karina Dove. Vor gut 2 Wochen bekam die Familie zunächst die Info, dass ein potenzieller Spender für Bernhard gefunden wurde. Sie offenbart, dass sie natürlich erstmal total erleichtert war – aber auch eine gewisse Angst verspürte. Deswegen wollte sie das Ganze zunächst nicht allzu breittreten. „Irgendwie konnten wir es noch gar nicht so richtig glauben, besonders weil wir so große Angst davor hatten, dass noch etwas hätte passieren können. Man traut sich kaum, zu euphorisch zu sein.“ Denn: Die Werte ihres Vaters hätten sich nochmal verschlechtern können, der Spender hätte wieder abspringen können und, und, und. Viele Unsicherheiten, die der Lehrerin zu der Zeit täglich durch den Kopf spukten.

Lese-Tipp: Stammzelltherapie: Wie die Behandlung funktioniert und wo sie eingesetzt werden kann

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Ein weiteres, wichtiges Etappenziel ist erreicht

Karina Dove und ihr Vater Bernhard, für den die 35-Jährige aktuell einen Stammzellenspender sucht.
Für Karinas Papa Bernhard wurde nun endlich ein Stammzellenspender gefunden!
Karina Dove

Eine Woche später ging es dann jedoch los mit der Vorbereitung auf die Transplantation: „Da stand es dann schwarz auf weiß.“ Ein unglaublicher Moment, wie Karina verrät: „Diesen Montag gab der Spender seine Spende ab, gestern erhielt mein Vater die Transplantation. Er hat auch soweit alles gut weggesteckt.“ Aber Karina betont, dass dies zunächst nur ein Etappenziel ist: „Das erste Ziel war es, einen Spender zu finden. Danach erfolgte die Transplantation – das haben wir alles geschafft. Jetzt müssen die Stammzellen noch den Körper meines Vaters akzeptieren – und umgekehrt natürlich auch, damit es zu keiner Abstoßreaktion kommt.“ Zudem erzählt sie, dass Bernhards Immunsystem noch sehr geschwächt sei. Auch die Nebenwirkungen seiner letzten Chemotherapie, die meist zeitversetzt eintreten, könnten ihn noch erwarten.

Lese-Tipp: Blutkrebs: So können Sie ganz leicht Stammzellspender werden

So stellt Karina sich die gemeinsame Zukunft vor

Ansonsten sind jetzt erst einmal die Stammzellen gefragt, die sich vermehren müssen. „In 10 bis 15 Tagen sollten wir Klarheit haben. Wenn sich dann Leukozyten , die ja für die Abwehr im Körper verantwortlich sind, zeigen, ist das ein gutes Zeichen“, so Karina Dove weiter.

Wie es danach weitergeht? „Danach, wenn hoffentlich alles gut überstanden ist, werden wir alle gemeinsam mit der Familie etwas Leckeres essen. Oder einfach zusammen sitzen und Kaffee trinken – eins nach dem anderen.“ Das Schönste, was sich die Mutter einer Tochter, mittelfristig vorstellen kann? „Am Geburtstag meines Vaters Ende November sagen zu können: ‘Wir haben es überstanden.’ Wenn wir das Jahr dann getrost beenden könnten, wäre das der absolute Wahnsinn.“ Auch wir wünschen weiterhin alles Gute und drücken die Daumen für die nächsten Etappenziele! (vdü)