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Jens Spahn über aktuelle Corona-Zahlen: "Die dritte Welle ist gebrochen"

Kurz vor Pfingsten sind Lockerungen in Sicht

Spahn freut sich über Corona-Zahlen: "Die dritte Welle ist gebrochen"

Spahn: Die dritte Welle ist gebrochen Maßnahmen und Impfungen helfen
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Maßnahmen und Impfungen helfen
Spahn: Die dritte Welle ist gebrochen

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Corona: Bundesweite Inzidenz sinkt weiter

Es sind gute Nachrichten, die Bundesgesundheitsminister kurz vor dem Pfingstwochenende auf der Bundespressekonferenz mitteilt. „Die dritte Welle ist gebrochen“, sagt Spahn vor den versammelten Journalisten. Die bundesweite 7-Tage-Inzidenz liegt nur noch bei 67,3. In vielen Regionen sind Lockerungen in greifbarer Nähe.

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Spahn bittet weiter um Geduld beim Warten auf einen Corona-Impftermin

Eine „Kombination aus Zuversicht und Vorsicht, aus impfen und aufeinander achtgeben“ habe laut dem Gesundheitsminister dabei geholfen, die Corona-Pandemie in Deutschland wieder in den Griff zu bekommen. Spahn will darum weitermachen nach der Devise: „Infektionszahlen runter, Impfzahlen rauf“.

Er bat aber auch um Geduld, weil nicht alle sofort einen Impftermin bekommen könnten. Er rief dazu auf, Arztpraxen und Impfzentren nicht zu bedrängen. „Wenn sie unbedingt sauer sein wollen, seien Sie bitte sauer auf mich.“ Beim Warten auf die ersehnte Impfung ginge es jetzt nur noch um Wochen und nicht mehr um Monate, versprach er.

Laut Spahn sind bereits 10,9 Millionen Deutsche voll geimpft, 39,2 Prozent hätten mindestens ihre Erstimpfung erhalten. Das seien zwei Drittel all der Menschen in Deutschland die im Moment impfbar und impfbereit seien. Laut Spahn wollen sich 70 Prozent der Erwachsenen in Deutschland impfen lassen. Bisher ist die Corona-Impfung noch nicht für Kinder zugelassen.

Spahn: Seien sie im Zweifel sauer auf mich Impfgeduld geboten
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Impfgeduld geboten
Spahn: Seien sie im Zweifel sauer auf mich

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RKI-Präsident mahnt weiterhin zur Vorsicht in der Pandemie

Lothar Wieler, der Präsident des Robert Koch-Instituts rief in der Pressekonferenz aber auch weiterhin zur Vorsicht auf. „Diese Pandemie hat unsere Welt immer noch im Griff, das dürfen wir nicht vergessen“, warnte er. Die Gefahr sei noch nicht gebannt. Auch wenn die Zahlen aktuell sinken, könnten sie jederzeit wieder in die Höhe schnellen. (jgr)

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