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Impf-Bremse für Biontech - Markus Söder greift Jens Spahn scharf an: „Desaströse Kommunikation!“

Impfstoff-Bereithaltung

Söder greift Spahn an: "Desaströse Kommunikation"

Söder und Spahn Foto: Peter Kneffel/dpa
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (r) und Noch-Gesundheitsminister Jens Spahn. (Archiv)
deutsche presse agentur

Söder: Kommunikation "sehr unglücklich"

„Desaströse Kommunikation!“ CSU-Chef Markus Söder (CSU) hat Noch-Gesundheitsminister Jens Spahn scharf angegriffen. Er warf ihm in der Frage der Impfstoff-Bereithaltung eine „desaströse Kommunikation“ vor. „Was ich schade finde und sehr unglücklich, ist die Kommunikation des Bundesgesundheitsministers“, sagte Söder.

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Dobrindt: "Äußerst unglückliche Formulierung führt zu unnötiger Verunsicherung"

Alexander Dobrindt
Bayerns CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt kritisierte: „Die äußerst unglückliche Formulierung führt zu unnötiger Verunsicherung in der Bevölkerung.“
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Es sei gut und wichtig, Impfstoff auch an andere Teile der Welt zu geben. Jedoch sei es in der gegenwärtigen Situation in Deutschland auch sinnvoll, Impfstoff im Inland bereitzuhalten.

Söder machte deutlich, dass er den Impfstoff von Moderna für gleich gut mit dem von Biontech/Pfizer halte.

Jedoch sei die Wahl des Wortes „Rationierung“ im Zusammenhang mit Impfstoff nicht zielführend gewesen, wenn es um die Schaffung von Sicherheit unter den Bürgern gehe. Auch der Chef der CSU-Landesgruppe im Bundestag, Alexander Dobrindt, hatte Spahn zuvor kritisiert: „Die äußerst unglückliche Formulierung führt zu unnötiger Verunsicherung in der Bevölkerung.“

LESE-TIPP: Ist Moderna genausogut wie Biontech?

Gesundheitsministerium hatte Liefer-Begrenzungen angekündigt

Das Bundesgesundheitsministerium hatte in einem Schreiben an die Länder für die nächsten Wochen Begrenzungen bei Bestellmengen für den Impfstoff von Biontech/Pfizer angekündigt, damit das Präparat von Moderna bei den Auffrischungsimpfungen vermehrt zum Einsatz kommt. Andernfalls drohten eingelagerte Moderna-Dosen ab Mitte des ersten Quartals 2022 zu verfallen, was vermieden werden müsse.

Praxen sollen demnach vorerst maximal 30 Dosen Biontech pro Woche bestellen können, Impfzentren und mobile Impfteams 1.020 Dosen. Für Bestellungen von Moderna soll es keine Höchstgrenzen geben. (dpa/eku)

LESE-TIPP: Jens Spahn: Nach dem Winter ist „jeder geimpft, genesen oder gestorben!

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