Mit Superkeim infiziert!

Dreifach-Mutter hat nach Schönheits-OP plötzlich Löcher im Bauch

Dreifach-Mutter hat nach Schönheits-OP Löcher im Bauch Mit Superkeim infiziert
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Mit Superkeim infiziert
Dreifach-Mutter hat nach Schönheits-OP Löcher im Bauch

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Kaum aus dem Wochenbett und schon wieder im Top-Zustand? Nach der Geburt fühlen sich viele Frauen in ihrem Körper erst mal fremd und hadern mit zusätzlichen Kilos - so auch Melanie Sandberg. Die dreifache Mutter hatte den Wunsch, ihren Körper aus der Zeit vor der Schwangerschaft wieder zu erlangen. Sie ließ sich operieren – die Folgen waren dramatisch.

Mutter bemerkt Loch im Bauch

Melanie Sandberg sparte für die Operationen – insgesamt gab die New Yorkerin 16.000 Pfund für die Eingriffe aus. Sieben Monate nach der Geburt ihres dritten Kindes entschied sie sich für eine Brustvergrößerung und eine Bauchstraffung. Doch nur drei Wochen danach bemerkte die 35-Jährige plötzlich ein Loch in ihrem Bauch.

"Mir wurde gesagt, dass ich MRSA habe - ich war sehr besorgt und verängstigt"

Eine Drainage, die während der Operation eingesetzt wurde, hatte sich wieder geöffnet und begann mit der Zeit größer und schmerzhafter zu werden. Das Loch wuchs auf Münzengröße an, sodass Melanie einige Wochen nach dem Eingriff ins Krankenhaus eingeliefert werden musste. Dort erfuhr sie, dass sie unter MRSA leidet - einem besonders resistenten Keim. "Ich wusste schon vorher, dass es schlimm war, aber ich hatte keine Ahnung, wie ernst es wirklich war“, erzählt sie. Mit der Zeit kamen noch weitere Löcher hinzu.

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Nach der OP hatte Melanie starke Schmerzen

Melanie hat sich einer geeigneten Behandlung unterzogen und befindet sich nun auf dem Weg der Besserung. "Als ich nach der Operation aufwachte, fühlte ich mich furchtbar, ich hatte starke Schmerzen“ erinnert sie sich. Als bei ihr MRSA diagnostiziert wurde, erhielt Melanie ein neuartiges Medikament. Ihr wurde zusätzlich beigebracht, wie sie ihre Wunden zu pflegen hat. "Im Nachhinein betrachtet ist MRSA hochgradig ansteckend, und ich war mit meinen drei Kindern zu Hause, von denen zwei noch sehr jung sind - wir hatten Glück, dass die Infektion nicht auf sie übergegriffen hat".

Die ehemalige Grundschullehrerin möchte jetzt andere warnen, auf die Symptome zu achten. "Seit ich meine Geschichte erzählt habe, haben mir so viele andere Frauen ihre Geschichte erzählt und es hat sich herausgestellt, dass so viele dasselbe durchgemacht haben.“ Wir wünschen Melanie und anderen Betroffenen alles Gute. (cba)