RTL-Reporterin auf den Spuren des Klassikers

So wurde „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ zum Weihnachts-Kultfilm

09. Juni 2021 - 22:54 Uhr

Kein Weihnachtsfest ohne Aschenbrödel

Für viele ist "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel" der schönste Weihnachtsmärchenfilm aller Zeiten. Der Film, der 1973 in Kooperation von CSSR und DDR entstand, ist schon längst ein Kultklassiker und läuft verlässlich jedes Jahr Weihnachten im Fernsehen im Fernsehen. Weihnachten ohne "Aschenbrödel" ist für manche einfach kein richtiges Weihnachten. Anlässlich des Todes von Hauptdarstellerin Libuše Šafránková blicken wir noch einmal auf die wichtigen Fakten des Film-Klassikers zurück.

RTL-Reporterin Julia Kaps hat sich auf die Spuren des Films begeben, die Original-Kulissen besucht und dort mit Experten über Film und Drehorte gesprochen. Was sie dabei alles erfahren hat, sehen Sie im Video oben.

Dieser Film gehört einfach zu Weihnachten dazu

Regisseur Vaclav Vorlicek ist mit diesem Film ein Meisterwerk gelungen. Denn dass der Film schon über 40 Jahre auf dem Buckel hat, merkt man ihm überhaupt nicht an. Das Aschenbrödel, dargestellt von Libuse Safrankova, ist emanzipierter und moderner, als so manche Frauenfigur in Hollywood-Blockbustern von heute und zeigt dem Prinzen (Pavel Travnicek) und seinen beiden Kumpels Karl und Willi, wo der Hammer hängt. Im unteren Video zeigen wir Bilder der Schauspielerin als ältere Frau.

Auch im Laufe der Jahre hat der Film nichts von seinem Charme eingebüßt. Immer noch berührt er und lässt uns das ein oder andere Tränchen verdrücken – teilweise auch vor lauter Lachen. Auch die tolle Musik (komponiert von Karel Svoboda, der unter anderem auch das Titellied für "Die Biene Maja" komponiert hat) führt dazu, dass für viele "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel" auf der Lieblingsfilm-Liste steht.

Im Video: "Aschenbrödel"-Star Libuše Šafránková ist tot

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Hier wurde „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ gedreht

In den 70er- und frühen 80er-Jahren hat Vaclav Vorlicek übrigens nicht nur "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel" gedreht, sondern auch andere Klassiker, wie "Die Märchenbraut", "Der fliegende Ferdinand" oder "Wie man Dornröschen wachküsst".

Gedreht wurde der Film "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel" unter anderem in den Babelsberger DEFA-Studios, in den Barandov-Studios in Prag, im tschechischen Böhmerwald und auf Schloss Moritzburg in der Nähe von Dresden. In den vergangenen Jahren pilgerten Hunderttausende Filmfans nach Schloss Moritzburg und bestaunten zum Beispiel die Treppe, auf der Aschenbrödel seinen Schuh verloren hat.

In diesem Artikel verrät unsere Redakteurin übrigens, wie es für sie war, den Film als Erwachsene das erste Mal zu sehen. Stimmen Sie ihren Kommentaren zum Film zu?

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