Man könnte meinen, neues Projekt: neue Frisur Natascha Ochsenknecht mit Pony. Aber die 61-Jährige stellt sofort klar: „Ja.“
„Hängt aber damit nicht zusammen, sondern bei mir weiß man Die Frisur ist unberechenbar und was ich mache, eigentlich auch.“
Und so feiert sie hier am Abend in Berlin ihren neuen Podcast „Wondermom“, also Wundermama“, heißt er. Natascha Ochsenknecht ist immerhin Mutter von drei mittlerweile erwachsenen Kindern: Jimi Blue, Wilson Gonzalez und die jüngste Tochter Cheyenne. Aber auch als selbsternannte Wondermom sagt sie klipp und klar:
„Man hat nicht immer alles im Griff, weil Kinder erwachsen werden. Dann kommen vielleicht andere Freunde dazu, wo du denkst: „Ich habe meinem Kind andere Werte vermittelt.“ Was ist da los?“
Ja. Natascha Ochsenknecht spricht aus eigener, sicher auch schmerzhafter Erfahrung. Da war immerhin dieser riesengroße Knatsch in ihrer Familie, vor allem mit dem ältesten, Jimi Blue. Zwei Jahre kaum Kontakt, große Distanz und die Öffentlichkeit hat wild mitspekuliert. Hat er sich von seiner damaligen Freundin fehlleiten lassen?
„Die Öffentlichkeit spielt immer eine große Rolle, weil du automatisch siehst du es natürlich überall, was abgeht. Jeder hat irgendwie eine Idee, was es sein könnte, eine Story, und sagt: „Oh mein Gott, ich habe das gehört.“ Das ist natürlich nicht gerade förderlich.“
Das spüren gerade auch Victoria und David Beckham. Ihr Ältester, Brooklyn, bricht den Kontakt völlig ab, macht seinen Eltern öffentlich auf Instagram schwere Vorwürfe.
„Du kannst das nur aussitzen. Je mehr du Druck ausübst auf ein Kind, je mehr zieht es sich zurück.“
Ein Cut sei manchmal der einzige Ausweg aus so einer verfahrenen Situation. Jimi Blue Ochsenknecht sagt im vergangenen Jahr, man habe sich nicht mehr zugehört, er habe Abstand gebraucht. Natascha erklärt uns, wie sie damit umgegangen ist.
„Da kannst du entweder reden, und wenn das nicht hilft, vielleicht mal einen Brief schreiben. Irgendwie muss er dann auch mal sagen: „Okay, dann mach ich, falle entweder auf die Nase oder zieh selber durch.“ Da muss man auch mal Abstand nehmen und sagen: „Okay, ich habe dann immer so eine Geduld gehabt.“ Ich habe immer an das Gute geglaubt und an die Geduld.“
Die Beckhams haben auf die Kritik ihres Sohnes nicht wirklich reagiert. Vielleicht halten sie es ja wie Natascha Ochsenknecht, der selbst ernannten Wondermom.
Verwendete Quellen: eigene RTL-Recherche