3G-Regeln im Bundestag bei erster Sitzung

Corona-Regeln nicht akzeptiert: 23 Abgeordnete müssen von Tribüne zuschauen

Von dieser Tribüne müssen die rund 20 Abgeordneten der AfD während der Sitzung zuschauen.
Von dieser Tribüne müssen die rund 20 Abgeordneten der AfD während der Sitzung zuschauen.
© imago images/Chris Emil Janßen, Chris Emil Janssen via www.imago-images.de, www.imago-images.de

26. Oktober 2021 - 13:12 Uhr

AfD-Abgeordnete auf Zuschauertribüne

Bei der ersten Sitzung des Bundestags haben rund zwei Dutzend Abgeordnete die wegen Corona geltende 3G-Regelung nicht akzeptiert. Sie mussten deshalb am Dienstag auf einer eigens für sie reservierten Tribüne Platz nehmen.

Dort saßen 23 Parlamentarier, die alle von der AfD waren, wie sich bei den Abstimmungen und bei Zwischenrufen zeigte. Prominente AfD-Abgeordnete wie Fraktionschefin Alice Weidel hielten sich allerdings an die Regelung und saßen unten im Plenarsaal.

+++ Alle Themen rund um die erste Bundestagssitzung finden Sie bei uns im Liveticker +++

Schwarz-rot-goldenes Bändchen als 3G-Nachweis

Die Fraktionen hatten zuvor gemeinsam beschlossen, dass in den unteren Bereich des Plenarsaals im Reichstagsgebäude nur Abgeordnete kommen dürfen, die geimpft, genesen oder kurzfristig auf das Corona-Virus getestet sind. Beim entsprechenden Nachweis erhielten sie um ein Armgelenk ein schwarz-rot-goldenes Bändchen. Im Gegenzug galten dort keine Abstandsregeln mehr, so dass alle 736 Abgeordneten die Sitzung im Plenarsaal verfolgen konnten.

Die AfD versuchte zwar, diese Regelung während der Sitzung zu kippen. Sie scheiterte damit aber am Widerstand der anderen Fraktionen.

6 Dinge über den neuen Bundestag: Das ist neu, das ist anders!

Politik & Wirtschaftsnews, Service und Interviews finden Sie hier in der Videoplaylist