Regierungspartei droht MachtverlustSchock für Schwesig: AfD führt Umfragewerte in Mecklenburg-Vorpommern an

Bei der bislang letzten Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern erreichte die AfD 16,7 Prozent. Einer neuen Umfrage zufolge könnte sie ihr Ergebnis im September mehr als verdoppeln.
Rund sechs Monate vor der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern sieht eine neue Wahlumfrage die AfD weiterhin deutlich vor den anderen Parteien, aber mit weniger Zustimmung als in den Umfragen davor. Nach der Erhebung des Meinungsforschungsinstitutes Insa im Auftrag des „Nordkurier“ käme die AfD aktuell auf 34 Prozent der Stimmen. Dahinter liegt die SPD von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig. Sie erhielt der Umfrage zufolge 26 Prozent.
Wenn am Sonntag gewählt würde, käme die CDU der Umfrage zufolge auf 12 und die aktuell zusammen mit der SPD regierende Linke auf 10 Prozent. Die Grünen und das BSW müssen mit jeweils 5 Prozent um den Einzug in den Landtag fürchten. Die FDP würde mit 3 Prozent scheitern.
Bei einer Forsa-Umfrage im Auftrag der „Ostsee-Zeitung“ einen Monat zuvor kam die AfD noch auf 37 Prozent, die SPD erhielt 23 Prozent. Und eine im Januar im Auftrag des NDR durchgeführte Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes Infratest dimap sah die AfD bei 35 und die SPD bei 25 Prozent der Stimmen.
Bei der Landtagswahl 2021 kam die SPD auf 39,6 Prozent, die AfD erzielte damals 16,7 Prozent. Gewählt wird in Mecklenburg-Vorpommern am 20. September.
Wahlumfragen sind generell immer mit Unsicherheiten behaftet. Grundsätzlich spiegeln sie nur das Meinungsbild zum Zeitpunkt der Befragung wider und sind keine Prognosen auf den Wahlausgang. Die ermittelten Ergebnisse können, wie alle Stichprobenerhebungen, Fehlertoleranzen enthalten. Im Fall der aktuellen Umfrage liegt sie den Angaben zufolge bei +/- 3,1 Prozentpunkten.
Die neue Insa-Umfrage fand den Angaben zufolge als Online-Befragung zwischen 6. und 16. März statt. 1000 Menschen aus Mecklenburg-Vorpommern ab 18 Jahren nahmen teil.
Verwendete Quellen: mpa/dpa


