Sie waren in Paketen verpackt und sollten verschickt werden

China: Tierschützer retten 160 Welpen und Katzenbabys vor dem Ersticken

07. Mai 2021 - 13:00 Uhr

Sie sollten in "Blindboxen" per Express in China verschickt werden

Tierschützer im chinesischen Chengdu haben über 100 kleine Welpen und Jungkatzen aus sogenannten blickdichten "Blindboxen" befreit. Gerade noch rechtszeitig, denn viele Tiere drohten unter der Verpackung zu ersticken, wie Beijing News berichtet. Die Tierbabys sollten unauffällig per Post in verschiedene Regionen Chinas verschickt werden, obwohl das verboten ist!

Den Tieren drohte akute Erstickungsgefahr

160 Tierbabys wurden von Tierschützern am Montag in einer Paketstation gerettet. Sie waren gerade einmal zwischen ein und drei Monaten alt und sollten schon verkauft werden. Die Welpen und Jungkatzen sind nun vorerst in Tierheimen untergekommen. Für vier Jungtiere kam jedoch jede Hilfe zu spät. Sie haben die Tortur nicht überlebt.

Kleintiere in Paketen zu verschicken, ist in China strafbar

Das Geschäft mit den "Blindboxen" boomt in China. Ein Produkt versteckt in einer unmarkierten Box, soll die Überraschung des Empfängers steigern, so die Idee. Auch lebende Tiere werden in blickdichten Boxen durch ganze Land verschickt, obwohl das gegen die Versandregularien verstößt.

Das Versandunternehmen ZTO Express hat auf der chinesischen sozialen Plattform "Sina Weibo" zugegeben, dass es den Transfer der Jungtiere in verschlossenen Paketen durchführen wollte. Doch das Unternehmen scheint Konsequenzen gezogen zu haben. "Der Betrieb der Einrichtungen wurde ausgesetzt, und alle Mitarbeiter werden mit der Behörde zusammenarbeiten, um den Fall zu untersuchen", heißt einer Mitteilung.

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