RTL News>News>

Aus Feuerwehrübung wird plötzlich Ernst: Mann stürzt mit Auto ins Hafenbecken

Rettungskräfte reagieren sofort

Aus Feuerwehrübung wird plötzlich Ernst: Mann stürzt mit Auto ins Hafenbecken

Feuerwehr rettet Mann aus sinkendem Auto Während Trainingsübungen
00:45 min
Während Trainingsübungen
Feuerwehr rettet Mann aus sinkendem Auto

30 weitere Videos

Wasserrettung der Feuerwehr sollten Übung für einen Imagefilm absolvieren

Eigentlich wollte die Wasserrettung der Feuerwehr im Susquehanna River im US-Bundesstaat Maryland nur eine Übung absolvieren. Auch ein Kamerateam war dabei, denn die Feuerwache wollte für einen Imagefilm die Retter in Aktion zeigen. Doch aus der Trainingseinheit wurde plötzlich ernst, als ein älterer Mann mit seinem Auto in das Becken des Yachthafens stürzte. Die unfassbaren Aufnahmen – im Video.

Maryland: Mann stürzt mit Auto ins Hafenbecken

Das Auto begann zu sinken. Und die Rettungskräfte, die eigentlich gerade schon wieder dabei waren, ihre Sachen zu packen, wurden sofort wieder aktiv. Der Fahrer versuchte panisch, sich aus dem Auto zu befreien. „Seine Augen waren weitaufgerissen“, erinnert sich der Feuerwehr-Captain Marty Walsh. „Ich bin ins Wasser gesprungen und habe ihn durch das Seitenfenster direkt angesehen. Er war in einem Schockzustand und schien nicht glauben zu können, dass das gerade passiert war“, berichtet der Retter.

Weil sich die Türen des Autos nicht mehr öffnen ließen, hätten er und seine Kollegen dann die Autofenster eingeschlagen und Welsh bekam den Mann zu fassen. Im letzten Moment, bevor das Auto unterging habe er das Unfallopfer an den Füßen aus dem Wagen ziehen können. Die Feuerwehrleute zogen ihn aus dem eiskalten Wasser an Land, wo er sofort mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht wurde.

Weil die Retter schon vor Ort waren, überlebte der Unfallfahrer unverletzt

Der Mann hatte riesiges Glück. Weil die Rettungskräfte schon vor Ort waren, konnten sie ihm sofort helfen und er überstand den Unfall mit einem Schrecken, aber ansonsten unverletzt.

Für den Feuerwehr-Captain ist es immer noch schwer zu glauben, dass er und seine Kollegen genau zur richtigen Zeit am richtigen Ort waren, um dem Mann das Leben retten zu können. „Seine Zeit war einfach nicht gekommen, er sollte noch nicht gehen“, ist sich Walsh sicher. „Es hat einfach alles perfekt gepasst.“ (jgr)