Taliban schränken Rechte der Frauen weiter einTaliban-Regeln für Autofahrer: Keine Musik und Hidschab-Zwang für Frauen

Die Rechte von Frauen in Afghanistan werden immer weiter eingeschränkt. Viele Frauen dürfen seit der Übernahme der Taliban nicht mehr zurück an ihre Arbeitsplätze, Mädchen dürfen nicht mehr zur weiterführenden Schule und Straßenproteste von Aktivistinnen werden gewaltsam unterdrückt. Vielen bleibt nur noch die Flucht aus dem Land. Doch durch ein neues Gesetz der Taliban wird unter anderem die Bewegungsfreiheit der Frauen noch einmal deutlich eingeschränkt.
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Autofahren nur mit männlicher Begleitung
Keine Mitnahme von Frauen ohne islamischen Hidschab, keine Mitnahme von Frauen ohne männliche Begleitung in einem bestimmten Umkreis und keine Musik im Auto. Für Autofahrer in Afghanistan gibt es jetzt neue strengere Regeln. Das kündigten die regierenden militant-islamistischen Taliban in einem Schreiben des Ministeriums zur Erhaltung der Tugend und Unterdrückung des Lasters an.
Frauen ohne Hidschab, meist eine Verhüllung von Kopf bis Fuß, dürfen nun nicht mehr als Passagierin in einem Auto mitfahren. Außerdem werden Fahrer dazu angehalten keine Frauen mitzunehmen, die ohne männliche Begleitperson weiter als 45 Meilen (etwa 72 Kilometer) reisen wollten.
In dem Schreiben, das auch in sozialen Medien kreiste, wurden Autofahrer unter anderem dazu angewiesen, Pausen zum Gebet einzulegen. Sie sollten Menschen dazu raten, sich Bärte wachsen zu lassen, hieß es weiter. Außerdem solle man im Fahrzeug keine Musik mehr abspielen.
Die neue Anordnung ist ein weiterer Schritt um das selbstständige Leben von afghanischen Frauen zu erschweren. Noch vor wenigen Wochen hatte das Ministerium afghanische Fernsehsender aufgefordert, keine Dramen und Seifenopern mit Darstellerinnen mehr zu zeigen. Auch Fernsehjournalistinnen wurden dazu aufgefordert, bei ihren Auftritten einen Hidschab zu tragen.
Im Video: Afghanischer Vater muss Tochter verkaufen
Seit die Taliban die Macht in Afghanistan übernommen haben, ist die Armut und Not im Land groß. Viele sehen keinen anderen Ausweg mehr, als ihre eigenen Kinder zu verkaufen. Ein Vater berichtet von seiner Notlage: Er muss seine 9-Jährige Tochter Parwana in die Zwangsehe verkaufen. Eine CNN-Reporterin ist dabei, als der Mann das Mädchen abholt.
Doch die Geschichte hat ein Happy End: Nach einem amerikanischen TV-Bericht über den Verkauf des Kindes und die Zwangsehe, war die internationale Aufmerksamkeit und der Aufschrei so groß, dass sich eine Hilfsorganisation einmischte. Das kleine Mädchen konnte befreit werden. "Sie haben mir ein neues Leben geschenkt", sagt Parwana heute.
Bundesregierung will Evakuierung in Afghanistan beschleunigen
Die Bundesregierung will die Evakuierung von besonders schutzbedürftigen Menschen aus Afghanistan beschleunigen. Dafür sollen etwa bürokratische Hürden bei der Visa-Erteilung abgebaut werden, wie Außenministerin Annalena Baerbock kurz vor Weihnachten in Berlin bei der Vorstellung eines Sieben-Punkte-Aktionsplanes für Afghanistan sagte. Es seien noch 15.000 Menschen in Afghanistan, zu deren Aufnahme sich Deutschland bereit erklärt habe. Darunter seien auch 135 deutsche Staatsangehörige. Afghanistan steuere „in die größte humanitäre Katastrophe unserer Zeit“, warnte die Grünen-Politikerin.
Als besonders schutzbedürftig gelten etwa Menschenrechtsverteidiger, aber auch ehemalige afghanische Ortskräfte der Bundeswehr, des Auswärtigen Amts oder des Entwicklungsministeriums. „Sie sind nicht vergessen“, versicherte Baerbock. „Wir arbeiten mit Hochdruck daran, alle in Sicherheit zu bringen.“ Bisher hat die Bundesregierung seit der Machtübernahme der Taliban in Afghanistan Mitte August rund 10.000 Menschen in Sicherheit gebracht, 5.300 davon seien von der Bundesregierung ausgeflogen worden.
Große Teile der Wirtschaft in Afghanistan seien zusammengebrochen, viele Menschen müssten hungern, Familien verkauften in ihrer Verzweiflung ihre Töchter, um Nahrungsmittel kaufen zu können, sagte Baerbock kurz vor Weihnachten. „Über 24 Millionen Menschen brauchen in diesem Winter humanitäre Hilfe, um überleben zu können.“ (dpa/khe)
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