2G auf dem Duisburger Weihnachtsmarkt

Wie sicher sind deutsche Weihnachtsmärkte?

22. November 2021 - 11:20 Uhr

Weihnachtsmarkt in Duisburg setzt auf 2G -Kontrollen durch Ordnungsamt und Betreiber

Adventszeit ist Weihnachtsmarktzeit. Allerdings fällt der Budenzauber in einigen Bundesländern aus: Sachsen und Bayern machen wegen Corona ihre Weihnachtsmärkte dicht. Auch in Baden-Württemberg häufen sich Absagen. In anderen Ecken Deutschlands öffnen die Weihnachtsmärkte trotzdem - oft unter strengeren Bedingungen. Ein Beispiel ist Duisburg: Die Betreiber setzen auf 2G. Kontrolliert wird aber nur stichprobenartig! Ist das wirklich sicher?

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Wie kommen stichprobenartige 2G-Kontrollen auf dem Duisburger Weihnachtsmarkt an?

Durch den Weihnachtsmarkt wird es in der eh schon vollen Innenstadt von Duisburg noch voller. Mehr Sicherheit soll die Maskenpflicht und 2G auf dem Weihnachtsmarkt bringen. Das Problem: der Weihnachtsmarkt hat keinen offiziellen Eingang. Heißt, die Besuchermassen können von allen Seiten zu Glühwein, Bratwurst und gebrannten Mandeln strömen.

Sobald Besucherinnen und Besucher am Weihnachtsmarkt teilnehmen, sich also an Ständen umschauen oder Speisen und Getränke kaufen, müssen sie mit einer Kontrolle rechnen – von Ordnungsamt und den Standbetreibern.

Im Video: Weihnachtsmarkt in Hamburg - Zaun trennt Geimpfte und Ungeimpfte

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Duisburg: Besucher und Standbetreiber ziehen positives Fazit

Es kann und wird also nur stichprobenartig kontrolliert. Das Duisburger Ordnungsamt fragt täglich 600 bis 900 Besucherinnen und Besucher nach 2G-Nachweis und prüft die Maskenpflicht. Aber stört das nicht den Budenzauber?

Die Besucher sehen die Kontrollen mehrheitlich positiv: "Ich finde das gut mit der 2G-Regelung und dass man auch kontrolliert wird. Bin jetzt das erste Mal hier seit 10 Minuten und finde das toll. Ich hoffe, es kommen viele Kontrollen", so eine Besucherin. "Die Kontrollen waren gut, auch beim Getränkestand sind wir kontrolliert worden. Also hätten wir keinen 2G-Nachweis, hätten wir auch gar nichts zu trinken bekommen", berichtet ein weiterer Besucher.

Und auch Standbetreiber Francois zieht ein positives Fazit: "Zu 99 Prozent wissen das die Leute. Und die kommen auch direkt und zeigen uns den Impfnachweis direkt mit Personalausweis." So kann die besinnliche Zeit auf den Weihnachtsmärkten doch starten. (jmu)