„Fühlt sich völlig natürlich an“Tochter von „Game of Thrones“-Star schluckt die Asche ihrer toten Mutter

Ein oder zwei winzige Körnchen – dann kann die Vorstellung beginnen.
Schauspielerin Rachael Stirling (49) enthüllt ein außergewöhnliches Ritual: Vor Filmpremieren schluckt sie etwas von der Asche ihrer verstorbenen Mutter, „Game of Thrones“- und Bond-Star Diana Rigg (†82). Und das aus einem ganz besonderen Grund.
Ihre Mutter starb vor Jahren – jetzt spricht Rachael Stirling über ein sehr persönliches Ritual
Es ist ein Ritual, das viele Menschen vermutlich erst einmal schlucken lassen dürfte: Bevor Rachael Stirling bei einer Premiere auf die Bühne geht, nimmt sie offenbar ein oder zwei Körnchen der Asche ihrer Mutter zu sich. Das verrät die britische Schauspielerin laut The Telegraph in ihrem Buch „All About My Mother“, das am 10. September erscheint: „Obwohl es Menschen schockiert, wenn ich das erzähle, fühlt es sich für mich ganz natürlich an.”
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Diana Rigg starb im September 2020 im Alter von 82 Jahren an Krebs. Sechs Jahre später macht ihre Tochter öffentlich, auf welch ungewöhnliche Weise sie die Verbindung zu ihrer Mutter aufrechterhält. Sie erklärt ihr ungewöhnliches Ritual so: „Ich bin von ihr umhüllt, beschützt und geborgen. Meine Mutter ist meine Superkraft.”
Diana Rigg wurde als Bond-Girl und „Game of Thrones“-Star berühmt
Rachael Stirling ist selbst Schauspielerin – und damit beruflich in die Fußstapfen ihrer berühmten Mutter getreten. Diana Rigg gehörte über Jahrzehnte zu den bekanntesten britischen Schauspielerinnen. In den 1960er-Jahren gelang ihr als Emma Peel in „Mit Schirm, Charme und Melone“ der große Durchbruch. 1969 spielte sie außerdem Tracy, die spätere Ehefrau von James Bond, in „James Bond 007 – Im Geheimdienst Ihrer Majestät“ an der Seite von George Lazenby. Einem jüngeren Publikum wurde sie schließlich als schlagfertige Olenna Tyrell in der HBO-Serie „Game of Thrones“ bekannt. Die Rolle spielte sie von 2013 bis 2017.
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„Ich habe im Grunde zwei Jahre lang ununterbrochen geweint”
In „All About My Mother“ beschäftigt sich Rachael Stirling nicht nur mit ihrer eigenen Beziehung zu Diana Rigg, sondern auch mit dem Leben ihrer Mutter. Unter anderem beschreibt sie Riggs Kindheit: Die spätere Schauspielerin verbrachte ihre ersten Lebensjahre in Indien und besuchte später ein Internat in Yorkshire. Alte Briefe ihrer Mutter hätten Stirling beim Lesen tief bewegt: „Ich habe im Grunde zwei Jahre lang ununterbrochen geweint, seit ich diese Briefe gelesen habe.”
Mit ihrem ungewöhnlichen Premieren-Ritual hat die 49-Jährige für sich offenbar einen Weg gefunden, ihrer berühmten Mutter noch einmal ganz besonders nahe zu sein.
Verwendete Quellen: telegraph.co.uk, independent.co.uk
































