Gefesselt, bedroht und stundenlang eingesperrt! Millionenräuber überfielen Ex-Schumi-Manager Willi Weber – jetzt sind sie hinter Gittern

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Bei dem Überfall auf Willi Weber seien mehrere Tresore aufgebrochen und geleert worden (Archivbild).

„Ihre Vorgehensweise war von Brutalität geprägt.”
Nach dem Überfall auf den früheren Formel-1-Manager Willi Weber in seiner Stuttgarter Villa sind die mutmaßlichen Millionenräuber in Rumänien festgenommen worden. Das teilt die Polizei mit.

Überfall bei Willi Weber: Mutmaßliche Räuberbande gefasst

Vier Männer im Alter zwischen 32 und 55 Jahren stehen in Verdacht, die Taten im süddeutschen Raum begangen zu haben, wie die Polizei mitteilte. Weber war im Oktober in seiner Villa mit seiner Frau überfallen worden.

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Das soll allerdings nicht der einzige Überfall der Millionenräuber sein. Auch für einen weiteren Überfall auf ein älteres Ehepaar in ihrem Stuttgarter Haus einen Monat zuvor und eine Tat in Bayern soll die mutmaßliche Bande verantwortlich sein.

Video-Tipp: Willi Weber mit Waffe bedroht – Raubüberfall bei Ex-Schumi-Manager!

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Dank Europol! Brutalo-Räuber in Rumänien festgenommen

Nach Angaben der Polizei gingen die Täter stets auf ähnliche brutale Weise vor: Sie überwältigten die anwesenden Ehepaare und raubten Schmuck, Geld und Wertgegenstände. „Ihre Vorgehensweise war von Brutalität geprägt“, teilte die Polizei mit. „Sie sollen die Ehepaare gefesselt, bedroht, zum Teil verletzt und stundenlang eingesperrt haben, um an ihre Beute zu gelangen.“ Allein bei den beiden Stuttgarter Überfällen geht die Polizei von einer Beute im Millionenwert aus. Auch im Landkreis Neu-Ulm sollen die Männer im vergangenen Juni zugeschlagen haben.

In Zusammenarbeit mit Europol – der zentralen Strafverfolgungsbehörde der Europäischen Union – wurden Experten für Eigentumsdelikte im Laufe der Ermittlungen nach Rumänien entsandt. Auch rumänische und französische Polizisten und deren Spezialeinheiten waren an der Festnahme im Bereich des Kreises Vaslui in Rumänien beteiligt. Zeitgleich wurden Wohnungen in Frankreich und Neu-Ulm durchsucht. (jow/dpa)

Verwendete Quellen: dpa