„Alleinsein ist okay”Collien Fernandes genießt nach Ehe-Aus ihr Single-Leben

Schauspielerin Collien Fernandes bei der Aufzeichnung des „Kölner Treff” im März 2026
Schauspielerin Collien Fernandes bei der Aufzeichnung des „Kölner Treff” im März 2026
action press, ActionPress

Neue Wege nach dem Ende ihrer Beziehung.
Mehr als 14 Jahre lang trug Collien Fernandes (44) ein „Ulmen” zwischen ihren beiden Namen. In einer ZDF-Reportage spricht die Schauspielerin und Moderatorin nun offen über ihren Weg seit der Trennung.

Collien Fernandes: Psychologe begleitet ihren Weg

Collien Fernandes (44) spricht in der ZDF-Reportage „Terra Xplore: Trennung – und jetzt?” über die Zeit nach dem Ehe-Aus mit Christian Ulmen (50). An ihrer Seite ist Psychologe Dr. Leon Windscheid (37), der sie ein Stück auf diesem Weg begleitet. Im September 2025 wurde bekannt, dass die Ehe der beiden Schauspieler nach 14 Jahren zerbrochen ist.

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Das Paar, das eine gemeinsame Tochter hat, hatte 2023 noch gemeinsam den Schritt nach Mallorca gewagt. Ein neues Kapitel sollte es werden, doch die Beziehung überstand ihn nicht. Für Fernandes war die Entscheidung, die Ehe zu beenden, keine leichtfertige: „Bevor man sich durch irgendwas durchquält, was gar nicht gut und gesund für einen ist, dann ist doch Alleinsein vielleicht auch erst mal okay.”

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Tattoo überstochen, Dating-App ausprobiert

Für Fernandes stehen zwei konkrete Schritte für den Neuanfang. Auf Mallorca ließ sie ein Tattoo mit den Initialen ihres Ex-Partners überstechen: „Das Alte weg und was Neues hin.” Etwas lauter ging es bei einem Experiment für die Reportage zu: Windscheid überredete sie zur Anmeldung auf einer Promi-Dating-App. Die 44-Jährige zeigte sich dabei von Anfang an skeptisch. „Ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob das eine gute Idee ist, sich da überhaupt anzumelden. Weil, was für Leute gehen auf Promi-Dating-Apps?” Das Ergebnis fiel entsprechend aus: „Ich will die alle nicht, das ist ja alles schlimm. Boah, kann ich mich direkt wieder abmelden?”

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Eine neue Liebe? Für Fernandes ist das nicht ausgeschlossen. Doch der „Traumschiff”-Star setzt sich dabei nicht selbst unter Druck. „Ich würde mal gucken, wer da so auf dem Markt ist. Und wenn da jetzt wirklich nur Honks sind, dann ist das auch okay.” Allzu lange auf später verschieben will sie das Thema dennoch nicht: Ob es mit 60 besser werde, wisse sie nicht, sagt sie mit einem Schmunzeln. Eine Bedingung gilt für sie dabei unbedingt: Wer sich neu bindet, muss die alte Beziehung wirklich hinter sich haben. „Sonst bist du ja immer am Vergleichen.”

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Was Fernandes dabei grundsätzlich beschäftigt, geht über ihre persönliche Situation hinaus. Sie stellt infrage, ob die klassische Zweierbeziehung überhaupt das einzig denkbare Modell ist: „Man muss ja nicht, um nicht alleine zu sein, sich dann in irgendeine Paarbeziehung flüchten. Also, warum nicht einfach eine WG?” Gesellschaftlich wünscht sie sich mehr Offenheit - und vor allem weniger reflexartiges Mitleid gegenüber Menschen, die sich trennen. „Ich glaube, wir müssen insgesamt den Blick darauf verändern. Dass es eben nicht ist: ‘Oh, du Arme!’ Sondern, es ist eigentlich toll, dass man... dass das geht.” (spotonnews/ajo)

Verwendete Quellen: Spot On News