„60.000 Euro später reicht’s!“Anna Adamyan zahlte hohen Preis für Kinderwunsch – jetzt will sie anderen Frauen helfen

Anna Adamyan
Ex-GNTM-Kandidatin Anna Adamyan weiß, wie belastend ein unerfüllter Kinderwunsch sein kann (Archivbild).
RTL

Elf künstliche Befruchtungen, Fehlgeburten und Kosten von rund 60.000 Euro.
Ex-GNTM-Kandidatin Anna Adamyan weiß, wie belastend ein unerfüllter Kinderwunsch sein kann. Jahrelang befand sie sich selbst in der kräfteraubenden Situation. Jetzt will sie dafür sorgen, dass andere betroffene Familien künftig deutlich besser unterstützt werden.

Anna Adamyan spricht über ihren langen Kinderwunsch

Rund 60.000 Euro hat Anna Adamyan nach eigenen Angaben in ihren Kinderwunsch investiert. Geld, das viele Paare schlicht nicht aufbringen können. Genau das möchte die ehemalige „Germany’s Next Topmodel“-Kandidatin ändern. Deshalb macht sie sich jetzt erneut für eine Petition stark, die eine umfassendere Kostenübernahme von Kinderwunschbehandlungen fordert.

Lese-Tipp: Anna Adamyan über Kinderwunsch-Weg: „Ich fühlte mich wie eine Spielfigur”

Der Kinderwunsch der 29-Jährigen und ihres Mannes Sargis Adamyan war ein jahrelanger – und teurer – Kraftakt. Nach mehreren Fehlgeburten, zahlreichen Behandlungen und künstlichen Befruchtungen kam 2023 ihr Sohn Levi zur Welt.

Mit der Petition „#KiWuFürAlle” fordert Anna unter anderem, dass medizinisch notwendige Kinderwunschbehandlungen vollständig von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden. Außerdem sollen nach ihrer Vorstellung auch unverheiratete Paare, gleichgeschlechtliche Paare und alleinstehende Frauen besser berücksichtigt werden. „Ich habe genug von Ablehnungen und Einzelfallentscheidungen – darum geht unser Kampf jetzt in die nächste Runde“, erklärt sie in einem Instagram-Post. Knapp 15.000 Menschen haben die Petition bereits unterzeichnet.

Lese-Tipp: Weihnachtswunder! Anna Adamyan ist wieder schwanger

Video-Tipp: Unerfüllter Kinderwunsch! Lisa erzählt ihre Geschichte

Anzeige:
Empfehlungen unserer Partner

Unerfüllter Kinderwunsch! Kosten werden nicht immer übernommen

Derzeit übernehmen gesetzliche Krankenkassen unter bestimmten Voraussetzungen in der Regel nur einen Teil der Kosten für die ersten Behandlungsversuche. An diese Unterstützung sind zudem Bedingungen wie Ehe und Altersgrenzen geknüpft. Genau diese Vorgaben hält Adamyan für nicht mehr zeitgemäß.

Anna Adamyan spricht seit Langem offen über ihre Erkrankungen Endometriose und Adenomyose sowie über die psychischen und körperlichen Belastungen ihres Kinderwunschs. Sie möchte damit anderen Betroffenen Mut machen und gleichzeitig mehr Aufmerksamkeit für das Thema schaffen. Für die Influencerin ist der Einsatz längst zu einer Herzensangelegenheit geworden. Ihr Ziel ist, dass künftig niemand mehr aus finanziellen Gründen auf eine medizinisch notwendige Kinderwunschbehandlung verzichten muss.

Verwendete Quellen: Petition „#KiWuFürAlle”, Instagram/Annaadamyan