Royales Drama in NorwegenDrogen-Deals unter Polizei-Schutz? Warum Marius Borg Høiby lange unbehelligt davon kam

Drogen und dubiose Kontakte!
Kurz vor dem Beginn des Prozesses gegen Marius Borg Høiby (29) wurde die Anklage um ein schweres Drogendelikt erweitert. In diesem Zusammenhang rückt jetzt auch wieder das Enthüllungsbuch „White Stripes, Black Sheep“ aus dem Jahr 2025 in den Fokus. Darin enthüllen die Investigativ-Journalisten Torgeir Krokfjord und Øistein Monsen, dass Marius schon lange an Drogengeschäften beteiligt sein soll. Uns haben sie im Interview verraten, wie der Sohn von Prinzessin Mette-Marit (52) so lange unbehelligt davon kommen konnte.
Marius Borg Høiby wollte Enthüllungsbuch stoppen lassen
Mit „White Stripes, Black Sheep” legten Torgeir Krokfjord und Øistein Monsen im Oktober 2025 ein Buch vor, das für großen Wirbel in Norwegen sorgte. Im Zentrum: Marius Borg Høiby, der älteste Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit – und laut den Autoren das „schwarze Schaf“ der ansonsten makellosen Königsfamilie. Besonders brisant: Das Buchcover zeigt den 29-Jährigen mit erhobenem Mittelfinger, der Titel ist mit weißen Pulverstreifen markiert – eine eindeutige Anspielung auf Kokain.
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Denn Marius soll nicht nur selbst regelmäßig Drogen zu sich genommen haben. Gestützt auf anonyme Quellen, behaupten die Journalisten auch, dass Marius 2023 Kokain auf der Osloer Prachtstraße Karl Johan verkauft haben soll. „Die Situation war so, dass Undercover-Polizisten Marius beobachtet haben, als er Kokain verkaufte. Später fuhren andere Polizisten zu ihm nach Hause, um ihm mitzuteilen, dass er gesehen wurde. Das haben wir von einem sehr hochrangigen Beamten der Osloer Polizei erfahren, und es wurde uns von mehreren anderen bestätigt”, erklärt Autor Torgeir Krokfjord im RTL-Interview.

Eine Anschuldigung, die Marius’ Anwälte auf das Schärfste zurückweisen. Die Autoren betonen aber, sie seien sich ihrer Quellen sicher. Ende 2025 wollte Mette-Marits Sohn das Enthüllungsbuch gerichtlich verbieten lassen, verlor aber. Das Gericht habe festgestellt, dass das Buch von gesellschaftlichem Interesse sei und die Meinungsfreiheit besonders stark berücksichtigt werden müsse, sagte der Verlagsanwalt Jørgen Vangsnes der Nachrichtenagentur NTB.
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Polizei hatte Marius Borg Høiby schon seit Jahren im Visier
In Polizeikreisen war es offenbar seit Jahren ein offenes Geheimnis, dass Marius enge Verbindungen zur Drogenszene hatte. „Als wir Marius untersuchten, stellten wir fest, dass viele Polizisten ihn schon seit mehreren Jahren kannten. Schon seit er 14, 15 Jahre alt war. Wir haben aus Polizei-Quellen bestätigt, dass er bereits damals mit den falschen Leuten herumhing und möglicherweise in kriminelle Aktivitäten verwickelt war”, berichtet Øistein Monsen.
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Die Sicherheitsbehörden hätten sein Verhalten zwar mit Sorge, aber aus der Ferne beobachtet. „Es wäre ein riesiger Skandal, wenn er (Marius, Anm. d. R.) wegen Kokainverkaufs strafrechtlich verfolgt würde, und ich denke, der einzige Skandal, der noch größer wäre, wäre, wenn herauskäme, dass sie versucht haben, die Tatsache zu vertuschen, dass er in den Verkauf von Kokain verwickelt war, und genau das ist schließlich passiert”, so Krokfjord.
Hat Marius Borg Høiby Kontakt zu berüchtigten Drogenbanden?
Und das Buch geht noch weiter. Die Autoren enthüllen auch, wie Marius und seine Freunde mit einigen der berüchtigtsten Drogenbanden Europas in Verbindung stehen. „Unter seinen engsten Freunden haben wir mehrere Personen, die in schwere Verbrechen verwickelt sind. Seine sozialen Verbindungen durch seine Freunde sind wie ein Schritt vom meistgesuchten Mann Norwegens zu einem Mann, der in Marokko lebt und für den größten Teil des Kokainhandels nach Norwegen verantwortlich ist.”
Ab 3. Februar muss sich Marius vor dem Osloer Bezirksgericht verantworten. Der 29-Jährige ist in insgesamt 38 Punkten angeklagt, darunter vier Fälle von Vergewaltigung, außerdem Körperverletzung, sexuelle Belästigung und Morddrohungen. Neu dazu gekommen sind kurz vor Prozessbeginn auch noch schwere Drogendelikte. Marius soll im Jahr 2020 mindestens 3,5 Kilogramm Marihuana empfangen, transportiert und weitergegeben haben.
Verwendete Quellen: eigene RTL-Recherche
































