Kronprinzessin Mette-Marits Sohn vor Gericht Marius Borg Høiby bestreitet Vergewaltigungsvorwürfe

Marius Borg Høiby im Juni 2016
Marius Borg Høiby steht ab heute vor Gericht (Archivbild).
IMAGO/Bestimage

Ich habe das nicht getan!
Viele blicken am Dienstag (3. Februar) gespannt auf den Prozess gegen Marius Borg Høiby (29). Der Sohn von Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit (52) meldet sich gleich zum Auftakt zu Wort – und bestreitet die wohl schwerwiegendsten Vorwürfe gegen ihn!

Ein leises „Nein” – Marius Borg Høiby äußert sich zu den Anschuldigungen

Zum Auftakt des Prozesses gegen ihn hat der älteste Sohn der norwegischen Kronprinzessin die gegen ihn laufenden Vergewaltigungsvorwürfe bestritten. Marius Borg Høiby antwortete leise mit „Nein” auf die Frage, ob er die Strafschuld wegen Vergewaltigung und sexuellen Missbrauchs mehrerer Frauen einräume. Er bestreitet außerdem, die mutmaßlichen Opfer während der Taten gefilmt zu haben.

Lese-Tipp: Drogen-Deals unter Polizei-Schutz? Warum Marius Borg Høiby lange unbehelligt davon kam

Der 29-Jährige war nach Angaben der Nachrichtenagentur NTB in einem grünen Pullover über einem Hemd und grüner Hose vor Gericht erschienen. Fotos oder Videos des Angeklagten zu machen, ist verboten.

Streaming Tipp
Exclusiv - Das Starmagazin
Jetzt auf RTL+ streamen

Im Video: Exklusiver Einblick! Hier wird Marius Borg Høiby der Prozess gemacht

Anzeige:
Empfehlungen unserer Partner

Marius Borg Høiby kurz vor Prozess erneut festgenommen

Kurz vor Prozessbeginn war Marius Borg Høiby am Wochenende erneut festgenommen worden. Er soll mit einem Messer gedroht und gegen ein Kontaktverbot verstoßen haben. Wegen Wiederholungsgefahr muss er vier Wochen in Untersuchungshaft verbringen.

Nach dem Vorfall am Sonntag befand sich Marius Borg Høiby laut Medien im Krankenhaus. Das berichtete die norwegische Nachrichtenagentur NTB am Dienstagmorgen unter Berufung auf Quellen. Zuvor hatte die Zeitung Verdens Gang Bilder veröffentlicht, die die norwegische Kronprinzenfamilie vor dem Krankenhaus zeigen sollen.

Marius Borg Høiby ist in 38 Punkten angeklagt

Marius Borg Høiby (29) ist in 38 Punkten angeklagt, unter anderem werden ihm Vergewaltigung und sexueller Missbrauch mehrerer Frauen vorgeworfen. Die Vorfälle sollen sich zwischen 2018 und 2024 ereignet haben, teilweise in Situationen, in denen die Frauen geschlafen haben oder nicht einwilligen konnten. Høiby droht alleine deshalb eine lange Haftstrafe.

Zu den 38 Anklagepunkten zählen auch Fälle von häuslicher Gewalt, Sachbeschädigung, Drogen- und Verkehrsdelikte. Einige dieser Taten hat Marius Borg Høiby zugegeben. (jgr/nlu mit dpa)

Verwendete Quellen: dpa