Kurz vor dem Prozessauftakt Mette-Marit-Sohn wegen neuer Vorwürfe festgenommen

Marius Borg Høiby
Marius Borg Høiby wurde festgenommen.
Stein J. Bjorge / Aftenposten / NTB

Es wurde Untersuchungshaft beantragt!
Der Sohn der norwegischen Kronprinzessin Mette-Marit, Marius Borg Høiby, ist kurz vor Beginn des Vergewaltigungsprozesses gegen ihn festgenommen worden. Das bestätigte seine Anwältin der Nachrichtenagentur NTB.

Neue Vorwürfe gegen Marius Borg Høiby

Bereits am Sonntagabend (1. Februar) klicken bei dem norwegischen Royal die Handschellen. Er werde wegen Körperverletzung, Bedrohung mit einem Messer und Verstoßes gegen eine einstweilige Verfügung angeklagt, berichtet der TV-Sender TV2.

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Die Polizei habe aus Sorge, er könnte weitere Straftaten begehen, eine vierwöchige Untersuchungshaft beantragt, zitiert der Sender aus einer Pressemitteilung der Behörden. Die Haftanhörung sei für 15 Uhr am Bezirksgericht in Oslo angesetzt.

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Vergewaltigungsprozess gegen Marius Borg Høiby

Am Dienstag soll vor einem Gericht in Oslo ein Prozess gegen Høiby wegen Vergewaltigungsvorwürfen und anderer schwerer Anschuldigungen beginnen. Insgesamt umfasst die Anklage gegen den 29-Jährigen 38 Punkte, ihm drohen bis zu 16 Jahre Gefängnis. Zu den schwersten Vorwürfen gehören vier mutmaßliche Vergewaltigungen sowie die körperliche und psychische Misshandlung mehrerer früherer Partnerinnen.

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Høiby hat sich öffentlich bislang nur einmal zu den Vorwürfen geäußert, nachdem er wegen des Vorwurfs festgenommen worden war, in der Wohnung seiner damaligen Freundin randaliert und die Frau misshandelt zu haben. Damals räumte er ein, unter dem Einfluss von Kokain und Alkohol gehandelt zu haben und seit langem Drogenprobleme zu haben. Die norwegische Königsfamilie ist durch den Skandal in Bedrängnis geraten. (jgr/fkl/afp/dpa)

Verwendete Quellen: TV2, afp, dpa