RTL im Bezirksgericht Oslo Exklusiver Einblick in den Gerichtssaal 250! Hier wird Marius Borg Høiby der Prozess gemacht
Nüchterne Wände. Kaltes Licht. Absolute Stille.
Im Bezirksgericht Oslo wird in Kürze einer der aufsehenerregendsten Prozesse Norwegens verhandelt: der Fall Marius Borg Høiby. Ein Name, der Schlagzeilen macht – und ein Gerichtssaal, der zur Bühne eines Dramas wird, das die Welt bewegt. Wir durften vor Beginn der Verhandlung einen Blick in den Raum werfen, in dem ab 3. Februar über Marius’ Schicksal entschieden wird.
Größter Gerichtssaal für den Prozess um Marius Borg Høiby
Der Gerichtssaal 250 im Osloer Bezirksgericht ist ein Ort ohne Glamour. Wer hier royalen Prunk erwartet, liegt falsch. Der Raum ist funktional, sachlich, beinahe kühl. Helle Holztöne, graue Flächen, klare Linien. Keine Bilder, keine Symbole – nichts soll ablenken.
Hier zählt nur eins: das Gesetz. „Man hat extra diesen Saal - Saal 250 - gewählt, weil er der Größte hier im Bezirksgericht in Oslo ist. Denn das Interesse der Medien und der Öffentlichkeit an dem Fall, das ist ja auch entsprechend groß”, weiß RTL-Reporterin Anna Hohns, die sich vor Ort umgesehen hat.
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Auch Laienrichter urteilen über Marius Borg Høiby
Der Richtertisch liegt leicht erhöht, ein stilles Machtzeichen. Von hier aus wird das Verfahren geleitet, werden Aussagen unterbrochen, Fragen zugelassen oder verworfen. In der Mitte sitzt der Berufsrichter, flankiert von zwei Laienrichtern. Die Laienrichter dürfen am Ende mit über das Urteil und die Strafe für Marius entscheiden. Das Besondere sei, dass es dieses Mal auch einen dritten Laienrichter gibt, der an den Verhandlungstagen teilnimmt. Für den Fall, dass jemand krank werde oder aus anderen Gründen ausfalle, erklärt uns Markus Iestra, der Pressesprecher des Gerichts.
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Links vor dem Richtertisch sitzt die Staatsanwaltschaft, rechts die Verteidigung. Der Platz des Angeklagten ist ein schlichter Holztisch mit einem schwarzen Bürostuhl. Kein abgeschirmter Bereich, kein Sonderstatus. Hier wird Marius Borg Høiby Platz nehmen – neben seinen Anwälten. Wenn die Zeugen aussagen, sitzen sie in der Mitte des Raum – mit Blick nach vorne zum Richtertisch.
Prozess gegen Marius Borg Høiby: Interesse aus aller Welt ist riesig
Das mediale Interesse am Prozess ist riesig. Laut dem Pressesprecher des Gerichts haben sich im Vorfeld rund 100 Journalisten aus aller Welt akkreditiert, um über die Verhandlung zu berichten. Der Prozess ist grundsätzlich öffentlich. Doch der Zugang ist streng geregelt. Medienvertreter sitzen auf zugewiesenen Plätzen und auch für die 50 Zuschauer-Plätze müssen sich Interessierte vorab anmelden.
Im Video oben nehmen wir euch mit hinter die Türen von Gerichtssaal 250.
Verwendete Quellen: eigene RTL-Recherche


