Kaum zu glaubenSieben „Natürlich blond“-Fakten, die selbst die größten Fans überraschen

Rosa Papier, 77 Paar Designer-Schuhe und ein Filmende, das fast nie entstanden wäre.
Hinter „Natürlich blond“ stecken jede Menge kuriose Geschichten. Mit dem Start des Prequels „Elle” auf Amazon Prime Video blicken wir noch einmal zurück auf die Kult-Filmreihe – und verraten euch sieben verrückte Fakten zu „Natürlich blond”, die wohl auch eingefleischte Fans noch überraschen dürften!
1. Ohne pinkes Papier hätte es „Natürlich blond“ vielleicht nie gegeben
Dass Pink einmal zum Markenzeichen von Elle Woods werden würde, begann schon lange vor den Dreharbeiten. Autorin Amanda Brown schrieb die Romanvorlage nach ihren Erlebnissen als Jurastudentin an der Stanford University. Das Manuskript basierte auf echten Briefen aus dieser Zeit.
Der Clou: Sie druckte es auf auffälligem, rosafarbenem Papier. Genau dadurch wurde offenbar ein Agent überhaupt erst auf die Geschichte aufmerksam, wie die Autorin in einem Interview mit dem kalifornischen Nachrichtenportal SFGate verrät: „Schließlich fand ich einen Agenten, der das Manuskript aus einem Stapel von Einsendungen herausgegriffen hat, weil es auf rosa Papier geschrieben war.”
Eine Anspielung darauf findet sich später sogar im Film: Elle Woods verteilt ihren berühmten Lebenslauf auf rosa, parfümiertem Papier – beinahe so, wie einst die Buchvorlage entdeckt wurde.
2. Der Klopapier-Streit entstand aus einer wahren Geschichte
Eine der legendärsten Szenen von „Natürlich blond” ist wohl Elle Woods Bewerbung für Harvard: Statt eines klassischen Motivationsschreibens schickt sie kurzerhand ein selbst produziertes Video ein – stilecht im glitzernden, pinken Bikini aus dem Whirlpool.
Darin erklärt Elle, warum ausgerechnet ihre Zeit als Präsidentin ihrer Studentenverbindung sie zur perfekten Jurastudentin macht – das Thema der gezeigten Debatte im Verbindungshaus: der Ersatz des Marken-Klopapiers durch ein günstigeres No-Name-Produkt!
Lese-Tipp: Hollywood-Star Reese Witherspoon in Love! Dieser Deutsche hat ihr Herz erobert
Doch wer dachte, diese hitzige Diskussion sei völlig überdreht, liegt daneben. Die Szene soll von echten Gegebenheiten inspiriert sein, die die Drehbuchautorin Karen McCullah während ihrer eigenen College-Zeit an der James Madison University erlebt hat, so der Business Insider.
Video-Tipp: „Natürlich blond”-Star enthüllt, dass sie gar nicht Reese Witherspoon heißt!
3. Reese Witherspoon nahm 77 Paar Jimmy Choo-Schuhe nach „Natürlich blond 2” mit
Nach den Dreharbeiten zu „Natürlich blond 2“ ging Reese Witherspoon nicht nur mit schönen Erinnerungen nach Hause. Die Schauspielerin durfte ihre komplette Filmgarderobe behalten – inklusive 77 Paar Jimmy-Choo-Schuhe.
Das war allerdings kein großzügiges Geschenk seitens der Produktion, sondern knallhartes Verhandlungsgeschick: „Das stand so in meinem Vertrag“, verriet die Schauspielerin damals lachend in der „Graham Norton Show“, wie People berichtet.
4. College-Szenen bei „Natürlich blond” zeigen echte Studenten
Manchmal schreibt das Leben eben die besten Filmgeschichten: Als das Team von „Natürlich blond“ gerade das bunte Campusleben für den Vorspann inszenierte, tauchte plötzlich eine Gruppe echter Studenten des California Institute of Technology auf – unangekündigt, wie IMDB berichtet.

Anstatt sie wegzuschicken, macht der Regisseur die neugierigen Männer kurzerhand zu Statisten. So landeten die Studenten völlig ungeplant im Film – machten die College-Szenen jedoch gleich viel glaubwürdiger!
Lese-Tipp: Wenn die Auswahl überfordert – so lange suchen viele Nutzer nach dem passenden Streaming-Angebot
5. Reese Witherspoon und Bruiser waren auch privat ein echtes Dreamteam
Für viele Fans war er der heimliche Star von „Natürlich blond“: Chihuahua Bruiser Woods, der Elle Woods auf Schritt und Tritt begleitet. Doch auch hinter den Kulissen entstand eine besondere Verbindung zwischen Reese Witherspoon und Moonie – so hieß der kleine Verbeiner im echten Leben.
Wie The Hollywood-Reporter berichtete, begleitete er Reese Witherspoon sogar zu ihrer Sternverleihung auf dem Hollywood Walk of Fame im Jahr 2010.
Als der kleine Hund 2016 starb, verabschiedete sich Reese mit bewegenden Worten auf Instagram von ihrem berühmten Filmpartner. „Ich werde all die Tage, die wir zusammen verbracht haben, niemals vergessen“, schrieb sie. Für die Schauspielerin war Bruiser offenbar weit mehr als nur ein tierischer Co-Star.
Video-Tipp: So eroberte Reese Witherspoon Hollywood!
6. Harvard? Fehlanzeige! Gedreht wurde „Natürlich blond“ woanders
Elle Woods kämpft sich im Film bis an die berühmte Harvard Law School. Doch ausgerechnet dort durfte das Team keine einzige Szene drehen, wie TV-Spielfilm berichtet. Tatsächlich wollte zunächst sogar die Stanford University – Vorbild für die Romanvorlage von Amanda Brown – mit dem Film nichts zu tun haben.
Lese-Tipp: Diese Serien und Filme erwarten euch im Juli 2026 auf RTL+
Am Ende lieh zwar Harvard der Geschichte seinen Namen, öffnete den Campus für die Dreharbeiten aber ebenfalls nicht. Stattdessen entstanden die berühmten Uni-Szenen an der University of California, der University of Southern California sowie an der Rose City High School in Pasadena.
7. Das ikonische Ende wäre fast nie entstanden!
Kaum zu glauben, aber die legendäre Abschlussrede in „Natürlich blond” von Elle Woods war ursprünglich gar nicht geplant. In der ersten Fassung endete der Film direkt nach dem Gerichtsprozess mit einem Kuss zwischen Elle und Emmett. „Dann gab es eine Szene, die ein Jahr später spielte: Sie und Vivian, die inzwischen blond war, hatten den Blonde Legal Defense Fund gegründet und verteilten im Innenhof Flugblätter”, verriet Co-Autorin Karen McCullah der Entertainment Weekly.

Doch bei Testvorführungen fiel dieses Ende durch! Das erste Ende hinterließ bei den unbefriedigten Zuschauern den Eindruck einer Liebeskomödie, sollte er doch so viel mehr sein: „Sie wussten, dass es hier nicht um einen Film geht, in dem ein Mädchen einen Jungen bekommt”, erklärte Co-Autorin Kirsten Smith im Interview mit EW.
Also schrieben die Drehbuchautorinnen das Finale kurzerhand um. So entstand die heute legendäre Abschlussszene mit Elles inspirierender Rede, die bis heute zu den emotionalsten Momenten des Films zählt.
Zusätzlicher Fun Fact zum Schluss: Für die nachgedrehten Szenen musste Reese Witherspoon sogar eine Perücke tragen, weil sie sich für einen anderen Film bereits die Haare abgeschnitten hatte. Auch Luke Wilson war mit Perücke unterwegs, da er sich für „Die Royal Tenenbaums“ den Kopf rasiert hatte!
Verwendete Quellen: People, Business Insider, The Hollywood Reporter, SFGate, TV-Spielfilm, Entertainment Weekly, IMDb



































