11. September 2001Bei den Terroranschlägen am 11. September 2001 wurden entführte Flugzeuge in das World Trade Center in New York sowie das Pentagon in Arlington gelenkt.

Der 11. September 2001 gilt als Tag, der die Welt veränderte: Das Terrornetzwerk al-Qaida verübte vier koordinierte Flugzeugentführungen in den USA. Zwei entführte Maschinen wurden in die Türme des World Trade Centers (WTC) in New York gesteuert, eine dritte traf das Pentagon in Arlington bei Washington, D.C. Die vierte Maschine stürzte nach dem Widerstand von Passagieren und Crew in Pennsylvania ab. Bei den Anschlägen kamen fast 3.000 Menschen ums Leben. 9/11 wurde zu einem Einschnitt für die internationale Sicherheits- und Außenpolitik.
Das weltweit bekannte World Trade Center beginnt einzustürzen
Die Angriffe trafen innerhalb weniger als zwei Stunden zivile und staatliche Ziele. Gegen 10 Uhr Ortszeit stürzte der Südturm des World Trade Centers ein, eine halbe Stunde später der Nordturm. Von den rund 17.000 Menschen, die sich während der Anschläge in den Türmen befanden, konnten sich etwa 15.000 Menschen retten. Insgesamt wurden bei den Anschlägen rund 3.000 Menschen getötet, weshalb die Ereignisse vom 11. September 2001 als terroristischer Massenmord gelten.
Die Reaktionen auf den Anschlag
Die Anschläge vom 11. Septembers 2001, die auch unter den Namen Nine-Eleven oder 9/11 bekannt sind, führten weltweit zu verschärften Sicherheitsmaßnahmen und veränderten die internationale Terrorismusbekämpfung. Die NATO berief sich erstmals in ihrer Geschichte auf Artikel 5 zur kollektiven Verteidigung und der UN-Sicherheitsrat gestattete den USA militärische Selbstverteidigung. Diese reagierten unter anderem mit dem Afghanistankrieg, um die Terrororganisation al-Qaida, die sich zu den Anschlägen bekannte, zu zerschlagen. Der damalige US-Präsident George W. Bush sprach dabei vom „Krieg gegen den Terror“, bei dem auch das Regime der Taliban in Afghanistan gestürzt werden sollte.













