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11. September 2001

Bei den Terroranschlägen am 11. September 2001 wurden entführte Flugzeuge in das World Trade Center in New York sowie das Pentagon in Arlington gelenkt.

11. September 2001 Reuters

Der 11. September 2001 gilt als Tag, der die Welt veränderte: Bei den Terroranschlägen an diesem Tag handelte es sich um vier Flugzeugentführungen mit anschließenden Selbstmordattentaten. Mitglieder der islamistischen Terrororganisation al-Qaida hatten auf Inlandsflügen zunächst Verkehrsflugzeuge entführt, um diese dann gezielt in bedeutsame zivile und militärische US-Gebäude zu lenken. Zwei Flugzeuge schlugen in die Türme des World Trade Centers (WTC) in New York City ein, ein Flugzeug traf das Pentagon in Arlington, Virginia. Das vierte Flugzeug wurde zum Absturz gebracht, bevor es ein Regierungsgebäude in Washington, D. C. treffen konnte.

Nach den Flugzeugeinschlägen stürzte gegen 10 Uhr Ortszeit der Südturm des World Trade Centers ein, eine halbe Stunde später der Nordturm. Von den rund 17.000 Menschen, die sich während der Anschläge in den Türmen befanden, konnten sich etwa 15.000 Menschen retten. Insgesamt wurden bei den Anschlägen rund 3.000 Menschen getötet, weshalb die Ereignisse vom 11. September 2001 als terroristischer Massenmord gelten.

Nach den Anschlägen vom 11. Septembers 2001, die auch unter den Namen Nine-Eleven oder 9/11 bekannt sind, gestattete der UN-Sicherheitsrat den USA militärische Selbstverteidigung. Diese reagierten unter anderem mit dem Afghanistankrieg, um die Terrororganisation al-Quaida, die sich zu den Anschlägen bekannte, zu zerschlagen. Der damalige US-Präsident George W. Bush sprach dabei vom "Krieg gegen den Terror“, bei dem auch das Regime der Taliban in Afghanistan gestürzt werden sollte. Der Anführer der al-Quaida, Osama bin Laden, wurde im Mai 2011 von US-Soldaten getötet. Auch der Irakkrieg 2003 wurde unter anderem mit den Anschlägen vom 11. September 2001 begründet.