Rauch sorgt für Warnmeldung an die BevölkerungRettungswache der Malteser in Wuppertal in Flammen - Großeinsatz der Feuerwehr in der Nacht
In der Nacht zu Donnerstag (12.03.) ist es in Wuppertal zu einem Großbrand in der Rettungswache der Hilfsorganisation Malteser gekommen. Gegen 23:30 Uhr wurde die Feuerwehr alarmiert. Rund 150 Einsatzkräfte waren im Einsatz, um die Flammen unter Kontrolle zu bringen. Die Löscharbeiten waren schwierig, weil die Einsatzkräfte zunächst nicht in das Gebäude konnten und das Feuer nur von außen bekämpfen mussten.
Schwierige Löscharbeiten am Dach
Besonders problematisch war der Brand im Dachbereich des Gebäudes. Laut Feuerwehr handelte es sich um ein Pappdach, unter dem sich viele kleine Räume befanden. Dort breitete sich das Feuer schnell aus. Deshalb dauerte es mehrere Stunden, bis die Einsatzkräfte den Brand unter Kontrolle bringen konnten. Es gelang der Feuerwehr aber zu verhindern, dass die Flammen auf weitere Gebäudeteile oder andere Häuser übergriffen.
Dichte Rauchwolke zog über die Umgebung
Während des Einsatzes zog dichter Rauch über die Rettungswache und Teile der Stadt. Über die Warn-App NINA wurden Anwohner informiert und aufgefordert, in ihren Häusern zu bleiben sowie Türen und Fenster geschlossen zu halten. Zusätzlich fuhr die Feuerwehr in besonders stark betroffenen Vierteln mit Lautsprecherwagen durch die Straßen, um die Bevölkerung zu informieren. Spätere Messungen ergaben aber, dass keine gesundheitliche Gefahr durch Schadstoffe bestand – es war lediglich eine Geruchsbelästigung.
Millionen-Schaden und offene Brandursache
Verletzt wurde bei dem Brand niemand. Vorsorglich mussten allerdings sechs Menschen ihre Häuser in der Nähe der Rettungswache verlassen. Mehrere geparkte Einsatzfahrzeuge der Malteser wurden vollständig zerstört. Nach Angaben der Polizei entstand ein Schaden in Millionenhöhe. Wie es zu dem Brand kommen konnte, ist bislang noch unklar – die Ermittlungen zur Ursache laufen.

































