360 Unternehmen aus 28 LändernDrohnen, KI und Militärtechnik - neue Rüstungsmesse startet erstmals in Essen
Drohnen, unbemannte Fahrzeuge und Künstliche Intelligenz: In Essen dreht sich vier Tage lang alles um neue Technologien für Sicherheit und Verteidigung. Dort ist erstmals die Rüstungsmesse Euro Defence Expo (EUDEX) gestartet.
Drohnen und unbemannte Fahrzeuge
360 Unternehmen aus 28 Ländern: Auf der Rüstungsmesse Euro Defence Expo (EUDEX) präsentieren Firmen ihre Produkte und Entwicklungen. Erstmals findet die Veranstaltung in Essen statt. Los ging es am Dienstag (22.09.). Ein Schwerpunkt der Messe liegt auf Drohnen und unbemannten Systemen. Ein Unternehmen aus Kerpen zeigt beispielsweise ein Trainingssystem, mit dem Einsatzkräfte den Umgang mit Drohnen üben können. Damit lassen sich Flugmanöver und ganze Missionen simulieren, ohne echte Drohnen zu beschädigen. Auch unbemannte Fahrzeuge für den Einsatz am Boden werden in Essen präsentiert. Sie können unter anderem Material transportieren, bei der Aufklärung helfen oder Verwundete aus Gefahrenbereichen bringen. Solche Systeme werden bereits im Krieg in der Ukraine eingesetzt.
Militärs und Unternehmen treffen sich in Essen
Die EUDEX soll Unternehmen mit Vertretern von Streitkräften, Forschung und Politik zusammenbringen. Parallel findet auf dem Messegelände die zivile Sicherheitsmesse Security statt. Dort präsentieren sich 520 Unternehmen aus 41 Ländern. Unweit des Messegeländes läuft außerdem die Jahreskonferenz des NATO-Kompetenzzentrums Joint Air Power Competence Centre (JAPCC) aus Kalkar. Mehr als 400 Teilnehmer beraten dort unter anderem über die Weiterentwicklung der Luft- und Weltraumstreitkräfte. JAPCC-Exekutivdirektor Thorsten Poschwatta betont dabei die zunehmende Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen Militär, Industrie, Wissenschaft und Politik.
NRW fördert neue Verteidigungstechnik
Auch Nordrhein-Westfalen will die Entwicklung neuer Technologien für Sicherheit und Verteidigung vorantreiben. NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur (Grüne) verweist dabei auf die Industrie, den Mittelstand und die Forschungslandschaft im Land. Mit dem Programm „Defence.Tech.NRW“ sollen 24 Projekte mit EU-Geldern gefördert werden. Dabei geht es unter anderem um Drohnenabwehr, Künstliche Intelligenz, Satellitenkommunikation und mobile Produktion.

































