Das fordert Gesundheitsminister Philippi (SPD) für AutofahrerKommt jetzt eine 0,0-Promille-Grenze am Steuer?
4200 Unfälle wurden im vergangenen Jahr durch Alkohol oder andere berauschende Mittel verursacht.
Viel zu viel, findet Niedersachsens Gesundheitsminister Andreas Philippi (SPD) und fordert jetzt die 0,0-Promille-Grenze für Autofahrer. Wie der Politiker argumentiert, seht ihr im Video.
Aktuell gilt die 0,5-Promille-Grenze
Wann der für Autofahrer gültige Grenzwert von 0,5 Promille erreicht ist und wie Alkohol sich individuell auswirkt, lässt sich für jeden nur schwer einschätzen. Davon ist zumindest SPD-Politiker Andreas Philippi überzeugt. Die Meinungen der Menschen, die RTL heute in Braunschweig befragt, gehen auseinander.
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„Nicht generell verbieten und jedem vorschreiben”
„Ich finde die Idee auf jeden Fall gut”, ist eine Passantin überzeugt. „Ich finde man sollte nur komplett nüchtern fahren dürfen.” Andere sehen das kritischer.

„Ich selber trinke nichts, wenn ich Auto fahre. Aber ich würde jetzt auch nicht generell verbieten und jedem vorschreiben wollen”, erklärt einer der Befragten. „Es ist keine Lösung, einfach zu sagen: ‘Okay, 0,0 und alles, was anders als 0,0 ist, ist strafbar und ganz schwierig’”, gibt eine Frau zu bedenken.
Fahrverhalten durch Alkohol beeinflusst
„Alkohol am Steuer ist ein absolutes No-Go”, erklärt Nils Horschick vom ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt im RTL-Interview. „Weil ja auch schon geringe Mengen Alkohol bei jedem anders wirken können und auch Reaktionswege verlängern können und sich einfach negativ auf das Fahrverhalten, auf das Risikoempfinden ausüben.”
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Laut Niedersächsischem Innenministerium zählt die Beeinträchtigung der Fahrtüchtigkeit – durch Alkohol, Cannabis oder andere berauschende Mittel – mit zu den Hauptunfallursachen auf Niedersachsens Straßen. Mehr als 15.000 Autofahrer wurden im vergangenen Jahr im betrunkenen oder berauschten Zustand von der Polizei aufgegriffen.

































