Dank Tierheim geht es ihr wieder gutAbgegeben, weil sie krank war! Mops-Oma sucht ihr letztes Zuhause

Eine Operation rettet Mops Mira das Leben.
Viel zu lange quält sich die Mops-Oma. Am Bauch hat sie eine Wulst, so groß wie ein Ball. Doch ihre Familie ist überfordert und kann die OP nicht bezahlen, also bringt sie Mira ins Franziskus Tierheim nach Hamburg.
Mira lebt sechs Jahre bei ihrer Familie
Mira hatte bisher kein leichtes Leben: Mit nur vier Jahren wird die Hündin im Internet verkauft, kommt zu ihrer neuen Familie. Doch sechs Jahre später ist die so überfordert, dass sie sich nicht weiter um die kranke Mira kümmern kann. Im Tierheim wird der Hündin dann endlich geholfen.

Nachdem ihre Familie den Mops abgegeben hat, wird Mira in einer Pflegefamilie untergebracht. Tierheimleiterin Sabine Löwenstrom und ihr Team tun alles, damit sie die längst überfällige Operation so schnell wie möglich bekommt.
„Wir haben alle gezittert”
Löwenstrom zu RTL: „Wenn sie gepinkelt hat, sah es so aus, als wenn sie auf einem Medizinball sitzt.” Rund ein halbes Kilo wiegt die Wulst, die Mira am Bauch mit sich trägt. Und das schon jahrelang, wie die Tierheimleiterin vermutet. Ein Leistenbruch führt bei der Hündin zu einem Gebärmuttervorfall. „Die Gebärmutter ist in den Leistenbruch reingefallen”, so Löwenstrom.
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In einer Tierklinik werden Wulst und Gebärmutter am Montag (1. Juni) entfernt. Die Angst, dass die zehnjährige Mops-Oma die OP nicht überlebt ist beim gesamten Team riesig. „Wir haben alle gezittert und waren froh, als sie aus dem OP raus war”, sagt Sabine Löwenstrom im Gespräch mit RTL. „Ihr geht es den Umständen entsprechend gut. Jetzt müssen wir die nächsten Tage abwarten. Ich glaube, sie fühlt sich jetzt schon um einiges leichter.” Und weiter: „Sie trinkt und isst gut, ist noch ein bisschen wackelig, aber tapfer.”
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Ein älteres Pärchen für die Hunde-Oma
Mira ist nicht das erste kranke Tier, das abgegeben wird. „Ich kann mich nicht erinnern, dass wir früher so viele Tiere in so schlechtem Zustand bekommen haben wie aktuell”, sagt die Leiterin. Als Gründe nennt sie die Inflation und gestiegene Tierarztkosten. „Die Leute können sich das nicht leisten.” Also trägt auch in Miras Fall das Tierheim die OP-Kosten von mehr als 2.000 Euro.
Das Einzige, was Mira jetzt noch fehlt ist ihre neue und hoffentlich letzte Familie: „Wir wünschen uns ein ruhiges Zuhause für sie. Es kann gerne ein älteres Pärchen sein. Schön wäre ein ebenerdiges Zuhause mit einem kleinen Garten und kurze Spaziergänge.” Bis Mira vermittelt werden kann, wird es laut der Tierheimleiterin noch rund zwei Wochen dauern. Interessenten können sich beim Tierheim melden.





























