Weg mit Schlieren und Tropfen!Mit diesen Glasreinigern habt ihr laut Öko-Test den vollen Durchblick!

Ein glänzendes Ergebnis.
Für die schnelle Schmutzbeseitigung auf Spiegeln und Fenstern bieten sich Glasreiniger an. Doch welche können wirklich was und wo wird die Sicht noch schlimmer? Öko-Test hat 30 Glasreiniger auf ihre Reinigungsleistung, Streifen- oder Tropfenrückstände und weitere mögliche Mängel geprüft und kommt zu einem glasklaren Schluss.
Saubere Sache bei den Testsiegern
Von 30 getesteten Reinigern sind vier von Öko-Test mit „sehr gut” bewertet worden. Und man muss nicht einmal viel Geld für ein Produkt der Spitzenklasse ausgeben. Der „Denk mit Glasreiniger” von dm für 0,95 Euro pro Liter ist einer von vier Testsiegern. Auch der „Blink Professional Glasreiniger” – erhältlich bei Müller – für 1,99 Euro pro Liter ist in der Spitzengruppe dabei. Wer nur Markenprodukten vertraut, putzt sich mit dem „Ajax 3-fach Aktiv Glas & beschichtete Oberflächen” (2,78 Euro pro Liter) und dem Frosch Glas-Reiniger Spiritus (3,98 Euro pro Liter) ganz nach vorn.
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Beim Reiniger von Müller freut sich zudem auch die Umwelt, er ist mit dem EU Ecolabel (auch als „EU-Blume” bekannt) zertifiziert. Alle vier Reinigungsmittel haben im Test weder Streifen- noch Tropfenrückstände hinterlassen, das Testergebnis in der Praxisprüfung wurde mit der Note 1,5 jeweils als „gut” bewertet.
Ein Mittel stinkt laut Öko-Test zum Himmel
Von einem Mittel solltet ihr laut Öko-Test aber lieber die Finger lassen. Der „Glass Cleaner” des Non-Food-Discounters Action für 0,89 Euro pro Liter fällt im Test als „mangelhaft” durch. Und das hat nicht nur mit seiner lediglich befriedigenden Reinigungsleistung zu tun, sondern vor allem mit dem Inhaltsstoff Formaldehyd.
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Zwar sind die im Test gemessenen Werte noch in einem Bereich, in dem das Putzmittel verkauft werden darf. Allerdings liegen die Nachteile von Formaldehyd auf der Hand. Es handelt sich dabei um ein farbloses, stechend riechendes Gas, das krebserregend sein und sowohl die Atemwege als auch die Haut reizen kann. Öko-Test begründet die Note „mangelhaft” daher wie folgt: „Gerade in Reinigungsmitteln wie Glasreinigern, die man regelmäßig auf Spiegel und Co. sprüht und dabei leicht einatmen kann, hat Formaldehyd aus unserer Sicht einfach nichts verloren”.
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Die Gesamtbilanz zeigt: Für ein sehr gutes und schnelles Ergebnis muss man nicht viel Geld ausgeben. Die Reiniger sind auch laut Herstellern als Unterstützung für kleine Flächen gedacht. Zum großflächigen Fensterputzen empfiehlt auch Öko-Test ein altes, aber wirkungsvolles Hausmittel: Wasser mit etwas Spüli.
Alle weiteren Testergebnisse findet ihr bei Öko-Test.
Verwendete Quellen: Öko-Test
































