„Sorgenfalten” bei Öko-TestFast alle Gesichtsmasken „sehr gut” – nur DIESE nicht

Junge Frau trägt Gesichtsmaske auf
Laut Öko-Test haben wir reichlich Auswahl an Top-Gesichtsmasken.
298150030, lordn - stock.adobe.com, NEMANJA M

Glatt durchgefallen!
Eine Gesichtsmaske sorgt ab und zu für einen kleinen Wellness-Moment und die Extraportion Pflege. Aber nur, wenn die Inhaltsstoffe stimmen! Für die meisten geprüften Produkte findet Öko-Test nur lobende Worte, ausgerechnet das teuerste fällt krachend durch.

Diese Gesichtsmasken sind top

Für den aktuellen Vergleich hat Öko-Test 17 Gesichtsmasken in Creme-Form untersucht – darunter günstige Drogerieprodukte, Discounter-Eigenmarken und sieben Naturkosmetik-Masken. Nicht Teil des Tests waren Tuch- und Peelingmasken sowie Produkte mit Wirkversprechen wie „Anti-Aging“ oder „gegen unreine Haut“.

Im Labor wurden die Rezepturen unter anderem auf problematische Duftstoffe, künstliche Moschusverbindungen, Konservierungsstoffe und weitere möglicherweise bedenkliche Substanzen geprüft. Das erfreuliche Ergebnis: Bis auf zwei gab es an keiner Maske etwas auszusetzen.

„Sehr gut” sind etwa die Schaebens Feuchtigkeits Maske (60 Cent für 10 ml) oder die Balea Aloe Vera Maske von dm (45 Cent für 16 ml).

Lese-Tipp: LED-Masken für glatte Haut: Macht nicht diese Fehler!

Teuerste Gesichtsmaske ist „ungenügend”

Zwei Gesichtsmasken verursachen bei Öko-Test „eher Sorgenfalten”. Im Mittelfeld ist nur eine Maske zu finden: die Dermasel Aufpolsternde Hyaluron Maske. Hier störte sich Öko-Test an einem künstlichen Moschusduft – genauer gesagt an Tonalid. Er wird derzeit von der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) neu bewertet, weil er verdächtigt wird, sich auf das Hormonsystem auszuwirken. Das Gesamturteil lautet deshalb „befriedigend”.

Mit Abstand auf dem letzten Platz landete die Hydration Cream Mask von Ahava (4,50 Euro für 8 ml) – die teuerste Maske im Test bekam das Gesamturteil „ungenügend”. Auch hier ist laut Labor ein künstlicher Moschusduft enthalten: Galaxolid. Die Verbindung kann sich im menschlichen Fettgewebe anreichern und möglicherweise Leberschäden verursachen, auch eine hormonelle Wirkung wird nicht ausgeschlossen. Außerdem kritisiert Öko-Test das enthaltene Konservierungsmittel Chlorphenesin, das Hautirritationen und allergische Reaktionen auslösen kann.

Verwendete Quelle: Öko-Test