Große Sorge nach Ausbruch im Kongo WHO beruft Notfallausschuss wegen Ebola ein

FILE - In this Sunday, July 14 fike, 2019 photo, burial workers dressed in protective gear carry the remains someone that died of Ebola, in Beni, Congo. The World Health Organization has issued an unusual statement raising questions about whether Tanzania is covering up possible cases of the deadly Ebola virus. It is a cause for concern during a regional outbreak recently declared a rare global health emergency.. (AP Photo/Jerome Delay)
Die gegenwärtige Ebola-Epidemie wird von der seltenen Bundibugyo-Variante verursacht.
picture alliance/AP Photo / Jerome Delay

Die Zahl der Infizierten und Todesopfer steigt weiter an!
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) will einen Notfall-Ausschuss wegen des Ebola-Ausbruchs im Kongo einberufen. „Ich bin zutiefst besorgt über das Tempo und die Ausmaße der Ebola Epidemie”, so der WHO-Chef.

Weltgesundheitsorganisation schlägt Alarm

Der Chef der Weltgesundheitsorganisation äußerte am Dienstag (19. Mai) Besorgnis über das Tempo und das Ausmaß des Ebola-Ausbruchs, da die Zahl der Fälle weiter steigt. Seit Beginn des neuen Ausbruchs gebe es mindestens 500 Verdachtsfälle und 130 Verdachts-Todesfälle durch Ebola, sagte WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus.

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Aus diesem Grund beruft die WHO ein Notfallkomitee ein, das vorläufige Empfehlungen zur Eindämmung von Ebola erarbeiten soll. Gegen die aktuell zirkulierende Ebola-Variante gibt es keinen Impfstoff.

Über 130 Ebola-Tote

Nach dem Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo ist die Zahl der Todesopfer deutlich gestiegen. 131 mit dem Virus infizierte Menschen seien gestorben, teilte der Gesundheitsminister im Kongo, Samuel Roger Kamba, in der Nacht zu Dienstag (19. Mai) mit. Insgesamt gebe es 513 Verdachtsfälle.

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Die gegenwärtige Ebola-Epidemie wird von der seltenen Bundibugyo-Variante verursacht. Gegen sie gibt es keinen Impfstoff und keine gezielte Therapie. Das Epizentrum der Epidemie befindet sich in Ituri, einer Provinz im Nordosten des Landes, die an Uganda und den Südsudan grenzt.

Verwendete Quellen: AFP, Reuters