Wahlparty in Berlin sorgt für DiskussionTerror-Unterstützer feiert neben Clan-Boss bei Linken

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Die Linke feiert am Abend in Berlin.

Brisantes Foto sorgt für Wirbel!
Die Linke ist am Sonntagabend bei der Wahl in Berlin stärkste Kraft geworden. Doch bereits nach dem Sieg sorgen Bilder von einer Wahlparty im Netz für Aufregung. Ungeladen taucht Clan-Boss Issa Remmo bei den Wahlsiegern auf. Neben posierte offenbar auch ein Anhänger einer extremistischen Anti-Israel-Gruppe für ein Foto.

Hamas-Unterstützer taucht auf Party auf

Nach Angaben des gemeinnützigen Vereins democ handelt es sich bei dem Mann um den Anti-Israel-Aktivisten Ibrahim Ibrahim, wie Bild und T-Online berichten. Er gilt als führender Unterstützer der Terrororganisation „Volksfront zur Befreiung Palästinas“ (PFPL) in Deutschland. Die Gruppe wird vom Verfassungsschutz als extremistisch, von EU und USA sogar als Terrororganisation eingestuft.

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Ibrahim hatte laut der Organisation democ einen früheren Hamas-Chef Jahja Sinwar als „standhaften Führer” und „Märtyrerhelden” bezeichnet, so T-Online. Sinwar war maßgeblich für die Koordination des Massakers vom 7. Oktober verantwortlich.

Foto mit Linken-Abgeordneten

Zuvor am Abend hatte bereits der ungeladene Besuch von Clan-Chef Issa Remmo für Aufsehen gesorgt. Das Oberhaupt der berüchtigten Berliner Clanfamilie Remmo war bei einer Wahlparty des Berliner Linken-Bezirksverbands Neukölln aufgetaucht.

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Im Netz wird derzeit nicht nur der Besuch von Remmo und Ibrahim bei der Wahlparty diskutiert, sondern auch ein Foto, das die beiden Männer mit dem Linken-Bundestagsabgeordnete Ferat Koçak (47) zeigt.

Issa Remmo (R), chief of the Remmo-Clan, arrives for the funeral of his mother at the Zwoelf-Apostel-Friedhof cemetery in Berlin's Schoeneberg district, on April 27, 2020, as access to funerals is limited due to the novel coronavirus. The Remmo-Clan (also known as Rammo-Clan) is a family of Arab origin notorious for ties to organised crime. The mother of Issa Remmo, chief of the clan, died on April 23, 2020 in a Berlin hospital. Hundreds of mourning family and clan members were expectd for the funeral, although only 20 persons are allowed to attend funerals in the German capital in a social distancing measure to limit the spread of the novel coronavirus. (Photo by Odd ANDERSEN / AFP)
Wie die Linke am Abend mitteilt, sei der Clan-Chef uneingeladen zur Wahlparty erschienen.
AFP / ODD ANDERSEN
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Partei distanziert sich von Besuchern

Die Linke distanzierte sich bereits am Abend von Remmo als ungeladenem Gast. „Es handelte sich um eine öffentliche Veranstaltung, zu der auch ungeladene Personen Zutritt hatten”, teilte Jorinde Schulz aus dem Bezirksvorstand der Neuköllner Linke auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit.

„Uns war die Person und ihre Anwesenheit im Speziellen nicht bekannt, sie steht nicht auf unserer Anmeldeliste. Es gibt weder politische noch persönliche Beziehungen zu dieser Person.” Der Besuch der Wahlparty habe daran „selbstverständlich nichts geändert”.

Nach Informationen von RTL und ntv beabsichtigte Remmo auch, die Wahlparty der Linken-Spitzenkandidatin Elif Eralp in Kreuzberg zu besuchen, wurde aber laut Aussage eines Augenzeugen am Eingang abgewiesen. (okr)

Verwendete Quellen: dpa, Bild, T-Online