Frau galt zunächst als vermisstWieder Mord? Zweiter Todesfall erschüttert Uni Trier

Nach dem ersten Tötungsdelikt an der Uni Trier tragen sich Trauernde in ein Kondolenzbuch ein
Nach dem ersten Tötungsdelikt an der Uni Trier tragen sich Trauernde in ein Kondolenzbuch ein
Harald Tittel/dpa

Trier kommt nicht zur Ruhe!
Es ist gerade einmal eine Woche her, als Student Marius D. (†22) auf offener Straße getötet wurde. Am Montag (20. Juli) wird eine 29-Jährige tot in ihrer Wohnung gefunden. Jetzt stellt sich heraus: Auch sie ist Studentin an der Universität.

Frau wurde von ihrer Mutter als vermisst gemeldet

Die Mutter meldet ihre Tochter am Sonntag (19. Juli) als vermisst, später findet die Polizei die 29-Jährige tot in ihrer Wohnung. Die Polizei sucht nach Zeugen und ermittelt auf „Hochtouren”.

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Bei der tot aufgefundenen Frau handelt es sich nach neuesten Erkenntnissen um eine Studentin der Universität Trier. Die Verletzungen der Frau deuten auf ein Tötungsdelikt hin – die Ermittlungen laufen, wie die Polizei mitteilte.

Nähere Details zu möglichen Tatverdächtigen oder Hintergründen der Tat seien bislang nicht bekannt. „Die Ermittlungen sind nach wie vor sehr umfangreich”, sagte eine Polizeisprecherin der Deutschen Presse-Agentur. Die Polizei bittet Zeugen, die zwischen Freitagnachmittag und Sonntagmittag verdächtige Beobachtungen in der Nähe der Nordallee gemacht haben, sich zu melden.

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Universität: Wichtig, als Gemeinschaft zusammenzuhalten

In einem auf der Webseite der Universität Trier veröffentlichten Statement heißt es: „Die Nachricht vom Tod einer Studentin erfüllt uns mit tiefer Trauer und großer Fassungslosigkeit”. Gerade jetzt sei es wichtig, als Gemeinschaft zusammenzuhalten. Am Donnerstag soll eine Gedenkveranstaltung in der Kapelle auf dem Campus II der Universität stattfinden. Außerdem werde man Kondolenzbücher auslegen.

Der Tod der Studentin ist bereits der zweite Todesfall an der Universität innerhalb weniger Tage. Erst vergangenen Mittwoch war ein 22 Jahre alter Student in der Nähe des Universitätsgeländes erstochen worden. Tatverdächtig in diesem Fall ist ein 22 Jahre alter Mann aus Afghanistan. „Nur wenige Tage nach dem gewaltsamen Tod eines Studenten trifft dieses erneute Ereignis unsere Universitätsgemeinschaft mit voller Wucht”, heißt es in dem aktuellen Statement der Universität dazu. (dpa/ajo)

Verwendete Quellen: dpa